Café Zähringer in Zürich

Wer in Zürich ein nettes Café bzw. Restaurant sucht, wird am Zähringerplatz fündig.

Rechts von uns sitzt der junge Väter, seine beiden Söhne sind ganz vertieft in ein Kinderbuch, welches sie im Regal gefunden haben. Später setzen sich eine ganz in schwarz gekleidete Frau mit Rastazöpfen und ihre Freunde zu uns an den langen Holztisch. Die Stimmung ist angenehm und warm. Das leckere (vegane) Essen und die freundliche Bedienung tragen natürlich auch dazu bei.

Veganes Mittagessen: Stroganoff
Vegane Knödel mit Pilzsauce und Gemüse –  sehr lecker!

A propos natürlich: „Das Café Zähringer bietet als selbstverwaltetes Restaurant à la Carte-Angebote, abwechslungsreiche Tagesmenus und für Langschläfer*innen ein grosses Frühstücksangebot bis 17 Uhr. Und (fast) alles hausgemacht und mit regionalen, biologischen und saisonalen Produkten“.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Mo, 18:00 – 24:00; Di–So 9:00–24:00
Zähringerplatz 11, 8001 Zürich

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Tipps für nachhaltiges Wäsche waschen

Wäsche nachhaltig waschen? Wie geht das?

Nachhaltig Wäsche wachen
Welche Temperatur ist nötig?

Fünf einfache Tipps:

  1. Richtige Temperatur wählen

Etwa 90% der Energie, die wir fürs Wäschewaschen verbrauchen, verpufft allein mit der Erhitzung der Wassertemperatur (Quelle), das heisst: Je niedriger die Temperatur, desto preiswerter der Waschgang und desto nachhaltiger. Meine Kleidung wasche ich bei 30°, Bettwäsche, Handtücher & Unterhosen kommen bei 60° in die Maschine. Völlig unnötig sind Wäschen bei 90°.

Empfehlenswert ist auch die Wäsche bei 20°: „Wenn es darum geht, Textilien frisch zu machen, dann sind 20° genug. Wenn man die Waschtemperatur von 60° auf 20° reduziert, dann spart man rund 70% der Waschenergie“ (srf.ch). Meine Waschmaschine bietet kein 20°-Programm an – als Alternative kann die «Kaltwäsche» oder «Feinwäsche» benutzt werden.

2. Waschmaschine voll beladen

Durch die effiziente Nutzung der Waschmaschine wird der unnötige Einsatz von Ressourcen vermieden (Quelle). Das heisst, keine Maschine laufen lassen, wenn sie nur halbvoll ist.

Falls vorhanden: Das Öko-Programm wählen. Dauert zwar länger, aber ist ökonomischer.

3. Kleidung länger tragen

Nicht jedes T-Shirt muss nach einmal tragen schon in die Wäsche. Häufig reicht es, ein Kleidungsstück etwas auslüften zu lassen. So fallen weniger Wäschen an.

4. Auf Weichspüler verzichten…

Es handelt sich hierbei um einen zusätzlichen Eintrag von Chemikalien in die Umwelt: Duft- und Farbstoffe lassen sich grösstenteils nicht aus den Abwassern herausfiltern. Hinzu kommt, dass es diesbezüglich keine gesetzlichen Vorgaben gibt (utopia.de).

5. … und das richtige Waschmittel nehmen

Zu palmöl-freien Varianten findet ihr hier meinen Artikel vom Juni 2016.

Hast Du noch weitere Tipps für ein nachhaltiges Waschen?

Was bringt „aus der Region“?

Lebensmittel aus der Region? Die Kaufbereitschaft für diese Produkte ist in der Schweiz sehr hoch: „Im Premiumsegment seien die Kunden bereit, für Regionalprodukte zwischen 20 bis 30% mehr zu bezahlen. Am höchsten ist die Bereitschaft beim Käse, gefolgt von Honig, Joghurt, Eiern, Milch und Fleisch. Am tiefsten sei sie laut Studie bei Früchten und Gemüse“ (Studie des Instituts für Customer Insight an der Universität St. Gallen).

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Regio-Label „Feins vom Dorf“

Mittlerweile gibt es 55 Regional-Labels in der Schweiz. Ich frage mich, was dies für die Nachhaltigkeit und auch das Tierwohl bringt?

Richtlinien für Regio-Labels?

„Eine ganze Reihe von Labels unterstehen gemeinsamen Richtlinien: Die Produzenten werden zertifiziert und kontrolliert, die Region ist – wenn auch unterschiedlich – definiert und es besteht eine gewisse Transparenz auf den Produkten und in Bezug auf die öffentlich einsehbaren Richtlinien“.

Das klingt zwar ganz gut, aber: „Jedoch erfüllen etliche Labels nicht einmal grundlegende Label-Anforderungen wie öffentliche Richtlinien, Zertifizierung und unabhängige Kontrolle. Sogar beim wichtigsten Punkt, der Begrenzung der Region, sind einige Labels äusserst vage und undefiniert.“

Besonders traurig: „Laut einer Umfrage der Universität Luzern, erwarten Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten von einheimischen Produkten in erster Linie eine naturnahe Produktion, also Natur- und Tierfreundliche Landwirtschaft und schonende, nicht industrielle Verarbeitung, mit möglichst wenig Zusatzstoffen. Leider sind diese berechtigten Erwartungen von den Richtlinien bis jetzt noch nicht abgedeckt worden“.

Einen ausführlichen Bericht findet ihr auf konsumentenschutz.ch.

Mein Fazit

Ein Argument für regionale Labels können die kürzeren Transportwege sein. Und klar, frische regionale Produkte sind auch immer saisonal. Damit hat es sich dann aber schon. Ich persönlich kaufe lieber (saisonale) Schweizer Bio-Produkte als konventionelle, regionale Produkte!

Und was denkst Du zu dem „Regio-Trend“?

Die Eibe von Heimiswil

Raus in die Natur! Ein wunderbar sonniges Oktober-Wochenende lädt zum Wandern ein.

Heimiswil
1’000 Jahre alte Eibe in Heimiswil – Tor zur Unterwelt?

Die ca. 3.5h Rundwanderung startet am Bahnhof Burgdorf (535m). Wir folgen den Wegweisern Richtung „Lueg“, zuerst der Emme entlang, dann in die Höhe und vorbei an der kleinen Kapelle St. Bartholomäus (sie diente im Mittelalter den Leprakranken, welche ausserhalb der Stadtmauern leben mussten, als Gotteshaus).

Kapelle
Rechts die Kapelle St. Bartholomäus, links das Siechenhaus

Dann folgen wir dem Weg Richtung „Kaltacker“, es bietet sich herrliche Blicke in den Jura und die Berner Alpen. Auf dem Weg decken wir uns mit hausgemachter Konfi ein.

Konfi-Lädeli
Konfi-Lädeli mit „feinen husgmachten Konfitüren“

In Kaltacker gibt es die Möglichkeit, einzukehren. Und dann kommen wir zum Bauernhof Gärstler (727m). Dort steht die berühmte Eibe von Heimiswil.

Die 1’000-Jährige

Eiben sind geschützte Nadelbäume. Die sogenannte „1000-Jährige“ gilt als älteste Eibe der Schweiz und ist wegen ihrer Grösse auch ausserhalb der Landesgrenze bekannt. Umfangmessungen haben ergeben, dass die Eibe relativ rasch wächst und deshalb erst ein Alter von etwa 450 Jahren aufweisen kann. Beeindruckend ist sie aber ohnehin wegen ihrer mächtigen Kronen und dem Stammumfang von 6,80 Metern (Quelle).

Eibe
Stattliche Eibe

Die Europäische Eibe war zwischen den Eiszeiten ein sehr oft vorkommender Baum in Mitteleuropa. Sie wurde jedoch vor ca. 4’500 Jahren von der einwandernden Buche stark zurückgedrängt. Die Eibe ist sehr stark giftig (Quelle).

Der Totembaum oder das Tor zur Unterwelt

Die Eibe wurde besonders bei den alten Kelten hoch verehrt. Sie soll auch der »Totembaum« der Eburonen (germanischer Volksstamm an der Maas) gewesen sein. Sie ist im ehemaligen Keltengebiet ein sehr häufiger Friedhofsbaum. Das dunkle, düstere und immergrüne Nadelkleid (und vielleicht auch die Giftigkeit) lassen die Eibe als Baum der Toten erscheinen. Andrerseits galt aber auch die Eibe schon früh als Dämonen verscheuchend. Ein Stückchen Eibenholz auf dem nackten Körper getragen, half gegen Behexung. Laut der römischen Sagenwelt ist der Weg in die Unterwelt mit Eiben gesäumt, in denen Furien hausen. Die alten Griechen sahen die Eibe ebenfalls als Tor zur Unterwelt und als Wächterin der Seele. (Quelle)

Stamm Eibe
Der Stamm der Eibe

Planetenweg

Von der alten Eibe führt unser Weg über den Planetenweg zurück nach Burgdorf.

Sonne
Die Sonne – Planetenweg

Das Schloss Burgdorf zählt zu den besterhaltensten zähringischen Schlossanlage der Schweiz.

Burgdorf
Schloss Burgdorf

 

Äss-Bar jetzt in Basel

Die Äss-Bar hat in Basel ihre erste Filiale eröffnet. Ab sofort können in der Spalenvorstadt 41 (Nähe Uni)  Backwaren «frisch von gestern» zum halben Preis oder weniger gekauft werden.

Backwaren frisch von gestern
Äss-Bar in Basel

Die Äss-Bar verhindert die Entsorgung von über 250 Tonnen Backwaren jährlich. Dies entspricht einer CO2-Reduktion von über 225’000kg!

Ein Konzept, das mich persönlich sehr überzeugt. Und welches bereits im Gundeli mit dem Backwaren Outlet existiert.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 7.30 – 18.30 Uhr, Samstag, 9 – 16 Uhr.

22.9.2017: Filme für die Erde-Festival

Bald ist es wieder soweit: Das Filme für die Erde-Festival findet am Freitag 22. September 2017 in über 16 Städten der ganzen Schweiz statt!

Ich war letztes Jahr live im Gundeli mit dabei und konnte auch schon mit Kai Pulver, dem Gründer und Geschäftsleiter, plaudern.

Filme für die Erde
Begrüssung in Winterthur

Festivalprogramm

Entdecke, was diesen Planeten bewegt. Wie wichtig sind gesunde Korallen für unsere Ozeane? Können Aktivisten eine korrupte Regierung stürzen und die Regenwald-Abholzung stoppen? Unter welchen Bedingungen wird eigentlich ein Smartphone produziert? Und wie jagt ein Leopard in der Stadt?

12:15-13:30 Death by Design | ab 12:00 Lunchausgabe
16:00-17:00 Planet Erde 2: Städte
18:00-19:30 The Borneo Case > das Erbe von Bruno Manser
20:00-22:00 Chasing Coral inkl. 20-minütigem Podium vor dem Film mit Umwelt-Pionieren | Moderation: Gülsha Adilji, im Anschluss Bio-Apéro

Das Programm wird abgerundet mit Ausstellungen von lokalen Nachhaltigkeits-Pionieren und kostenlosen Weitergabe-DVDs.

In Basel findet das Festival im Union an der Klybeckstrasse 95 statt.

Was ist Filme für die Erde?

Filme für die Erde ist eine von der UNESCO ausgezeichnete Nachhaltigkeits-Initiative und möchte mit ausgewählten Filmen möglichst viele Menschen erreichen, Wissen über Nachhaltigkeit weitergeben und zum Handeln inspirieren. Fast 80 Filme können entweder gratis oder als Video on Demand direkt auf der Homepage angeschaut werden.

Kartoffeln aus dem Garten

Im Generationengarten hat eine grosse Kartoffelernte stattgefunden – stolze 23kg durften wir ernten! Weltweit existieren etwa 5’000 Kartoffelsorten – nicht schlecht, oder?!

Zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule werden jedoch im konventionellen Anbau viele verschiedene Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Deshalb besser Bio kaufen – oder aus dem eigenen Garten ernten! 🙂

Am Sonntag habe ich Zeit gefunden, aus den Kartoffeln und den Tomaten aus dem Garten einen leckeren Auflauf zu zaubern.

Kartoffeln, Tomaten
Zutaten für den Auflauf

Kartoffel-Tomaten-Gratin

Du brauchst:

  • mind. 800g Kartoffeln
  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Bio-Eier
  • 3dl Milch oder Rahm
  • Frische Kräuter (Schnittlauch, Majoran, Thymian, …)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Greyerzer (geriebener Käse)

Neben den Zutaten brauchst Du Zeit! Ich habe für die Vorbereitung mind. 50 Minuten gebraucht. Denn die Kartoffeln müssen gewaschen, geschält und in Scheiben geschnitten werden. Dann kommen sie für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser. Die Tomaten schneidest Du ebenfalls in Scheiben. Dann stapelst Du diese schön in einer Form (vorher einfetten) an.

Kartoffel
In the making: Kartoffelgratin

Die Eier mit Milch (oder Rahm) verquirlen, die fein geschnittene Zwiebel & die Knoblauchzehen sowie frische Kräuter dazu. Sehr gut würzen! Die Mischung über die Kartoffel-Tomaten giessen und dann mit Käse überstreuen.

Ab in den Ofen: Ofen auf 200°C vorheizen, den Gratin auf die untere Rille schieben und ca. 35 Minuten backen.

Kartoffel
Mhh… Gratin!

Und was für tolle Rezepte kennt ihr mit Kartoffeln?

Mehr über die tolle Knolle hier.

Wunderschöne 2nd Hand Boutique in Basel

Was für ein hübscher Laden! Ich trete in die „Chemiserie Plus“ ein und treffe Kim, die Inhaberin. Sie erzählt mir von ihrer langen Reise, 20 Monate durch Süd- und Nordamerika, gemeinsam mit Ihrem Mann. Dort ist sie auf die „Ropa Americana“ – gut ausgestattete 2nd Hand Geschäfte – aufmerksam geworden. „Aus der Schweiz kannte ich nur die Brockis, in denen ich leider selten fündig geworden bin. Aber in den Ropas Americanas hatte es sehr viele schöne Kleidung, sogar Bettwäsche haben wir dort gekauft!“.

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Kim in ihrem Second Hand-Laden „Chemiserie Plus“

Heute arbeitet die 36-jährige Kim 60% in einem Architekturbüro. Die restliche Zeit verbringt sie in der Chemiserie Plus. „Mode aus zweiter Hand trägt zu einem nachhaltigen Lebensstil bei“, erklärt Kim, „und ich hoffe, dass das Konzept gut ankommt“. Das Konzept der Chemiserie ist nämlich in Basel einzigartig: Gut erhaltene Damen- und Herrenkleider, sowie Schuhe und Schmuck, können bei Kim vorbeigebracht werden. Wenn diese in den Laden passen, werden sie von Kim direkt abgekauft, entweder in Bar oder gegen einen Einkaufsgutschein. „Die Qualität der Stücke ist mir sehr wichtig, Teile von günstigen Kleiderketten nehme ich im Normalfall nicht entgegen“. Und tatsächlich finden sich bei meinem Besuch gerade mehrere Kleiderstücke von Joop in den Regalen. Das Preisniveau ist tief, und das Sortiment ändert schnell.

Ich selber habe Kim auch schon Kleidung vorbeigebracht, und gleich gegen ein neues, schönes Oberteil für ins Büro getauscht!

Vom 10. bis 12. August wird Kim einen Stand am Musikfestival „Open Air Basel“ haben – parallel dazu ist auch der Laden offen. Vorbeigehen lohnt sich!

Chemiserie Plus, Klybeckstrasse 50 (in der Nähe vom Café Bistrot Flore), 4057 Basel Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 14.00 – 19.00 Uhr; Samstag 11.00 – 18.00 Uhr.

Make-Up-Pads: Selber machen!

Letztes Jahr habe ich Euch von den wiederverwendbaren Make-Up-Pads erzählt, die ich mir übers Internet bestellt hatte. Diese sind immer noch im Einsatz. Jedoch war die Anzahl nicht ausreichend.

Selbermachen statt kaufen
DIY: Make-Up Pads

Meine Mutter hat mir deshalb geholfen und mir weitere Make-Up-Pads genäht.

Was brauchst Du?

  • alte Baumwoll-Handtücher oder weichen Stoff  (sollte bei 60° waschbar sein)
  • Schere, Nähmaschine, Faden, Stecknadeln

Wie gehst Du vor?

Zuerst definierst Du die Grösse der Pads. Für mich ideal ist ein Grösse von ca. 6cm Durchmesser. Du schneidest eine Vorlage aus Papier aus, die Du auf den Stoff legen kannst. So kannst Du sicherstellen, dass alle Stücke die gleiche Grösse haben. Du schneidest Dir eine gerade Anzahl Stücke heraus. Lege jeweils 2 Stücke aufeinander und pinne sie mit Stecknadeln aneinander fest. Nun hast Du zwei Möglichkeiten:

a) Du nähst mit einem Abstand von ca. 1/2 cm die beiden Stücke mit der Nähmaschine zusammen und lässt ein Stück frei. In dieses greifst Du hinein und drehst den Pad um. Danach nähst Du das noch offene Teil von Hand zu.

b) Du nähst die beiden Stücke mit einem Zickzack-Stich zusammen.

Plastikfreies Badezimmer
Hübsche Glasdose für die Aufbewahrung der Make-Up Pads

Die hübsche Glasdose hat meine Mutter mit Serviettentechnik verziert. So können die Make-Up Pads wunderbar versorgt werden und die Dose bietet einen besonderen Hingucker im Badezimmer.

Mein Tipp: Die Pads zum Waschen in ein Wäschesäcklein tun.

Weitere Inspirationen für dieses DIY-Projekt: http://schwatzkatz.com/diy-de-make-up-pads-waschlappen/ und https://einbisschengruener.com/2015/10/11/diy-abschminkpads-wiederverwendbar-umweltfreundlich/

Sass da Grüm – wo Fuchs und Heidschnuck sich gute Nacht sagen

Auffahrt (Christi Himmelfahrt), das bedeutet für uns: ein langes Wochenende! Mit Zug, Bus und zu Fuss geht es ins wunderschön gelegene Bio-Hotel Sass da Grüm im Tessin. Nach einem Aufstieg von circa 30 Minuten werden wir von der strahlenden Gastgeberin Elisabeth empfangen.

Sass da Grüm
Blick auf Sass da Grüm

Sass da Grüm liegt 660 Meter über dem Lago Maggiore und ist ein wissenschaftlich ausgewiesener „Ort der Kraft“. Das sind spezielle Plätze auf der Erde, die über eine ganz besondere Energie verfügen. Der Inhaber Peter lädt jeden Abend zu einer geleiteten Meditation an diesem speziellen Ort und erzählt auch gerne noch eine spannende, historische Geschichte.

Für mich ein grosses Plus des Hotels: die vegetarische Bio-Küche! Die gesamte Hotelanlage ist biologisch gebaut und der Betrieb wird nach ökologischen Grundsätzen geführt. Zudem leben auf der Weide 3 graue, gehörnte Heidschnucken. Diese sind anspruchslos und zur Landschaftspflege besonders geeignet. Ich hab es genossen, diese drei Tiere zu beobachten. Und dann, am Abend auf dem Balkon, läuft einfach so auf dem Wanderweg ein Fuchs vorbei!

Heidschnucke
Graue gehörnte Heidschnucke

Die Tage verbringen wir mit Wanderungen z.B. zum eindrücklichen Wasserfall bei Monti di Gerri oder hinauf zur Alpe Cedullo, die selbstgemachten Ziegenkäse anbietet.

Und danach gibt’s eine Abkühlung im Pool mit Blick auf Locarno und den Lago Maggiore.

Pool von Sass das Grüm
Blick vom Pool auf den Lago Maggiore

Wie habt ihr das lange Wochenende verbracht?