Äss-Bar jetzt in Basel

Die Äss-Bar hat in Basel ihre erste Filiale eröffnet. Ab sofort können in der Spalenvorstadt 41 (Nähe Uni)  Backwaren «frisch von gestern» zum halben Preis oder weniger gekauft werden.

Backwaren frisch von gestern
Äss-Bar in Basel

Die Äss-Bar verhindert die Entsorgung von über 250 Tonnen Backwaren jährlich. Dies entspricht einer CO2-Reduktion von über 225’000kg!

Ein Konzept, das mich persönlich sehr überzeugt. Und welches bereits im Gundeli mit dem Backwaren Outlet existiert.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 7.30 – 18.30 Uhr, Samstag, 9 – 16 Uhr.

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22.9.2017: Filme für die Erde-Festival

Bald ist es wieder soweit: Das Filme für die Erde-Festival findet am Freitag 22. September 2017 in über 16 Städten der ganzen Schweiz statt!

Ich war letztes Jahr live im Gundeli mit dabei und konnte auch schon mit Kai Pulver, dem Gründer und Geschäftsleiter, plaudern.

Filme für die Erde
Begrüssung in Winterthur

Festivalprogramm

Entdecke, was diesen Planeten bewegt. Wie wichtig sind gesunde Korallen für unsere Ozeane? Können Aktivisten eine korrupte Regierung stürzen und die Regenwald-Abholzung stoppen? Unter welchen Bedingungen wird eigentlich ein Smartphone produziert? Und wie jagt ein Leopard in der Stadt?

12:15-13:30 Death by Design | ab 12:00 Lunchausgabe
16:00-17:00 Planet Erde 2: Städte
18:00-19:30 The Borneo Case > das Erbe von Bruno Manser
20:00-22:00 Chasing Coral inkl. 20-minütigem Podium vor dem Film mit Umwelt-Pionieren | Moderation: Gülsha Adilji, im Anschluss Bio-Apéro

Das Programm wird abgerundet mit Ausstellungen von lokalen Nachhaltigkeits-Pionieren und kostenlosen Weitergabe-DVDs.

In Basel findet das Festival im Union an der Klybeckstrasse 95 statt.

Was ist Filme für die Erde?

Filme für die Erde ist eine von der UNESCO ausgezeichnete Nachhaltigkeits-Initiative und möchte mit ausgewählten Filmen möglichst viele Menschen erreichen, Wissen über Nachhaltigkeit weitergeben und zum Handeln inspirieren. Fast 80 Filme können entweder gratis oder als Video on Demand direkt auf der Homepage angeschaut werden.

Kartoffeln aus dem Garten

Im Generationengarten hat eine grosse Kartoffelernte stattgefunden – stolze 23kg durften wir ernten! Weltweit existieren etwa 5’000 Kartoffelsorten – nicht schlecht, oder?!

Zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule werden jedoch im konventionellen Anbau viele verschiedene Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Deshalb besser Bio kaufen – oder aus dem eigenen Garten ernten! 🙂

Am Sonntag habe ich Zeit gefunden, aus den Kartoffeln und den Tomaten aus dem Garten einen leckeren Auflauf zu zaubern.

Kartoffeln, Tomaten
Zutaten für den Auflauf

Kartoffel-Tomaten-Gratin

Du brauchst:

  • mind. 800g Kartoffeln
  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Bio-Eier
  • 3dl Milch oder Rahm
  • Frische Kräuter (Schnittlauch, Majoran, Thymian, …)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Greyerzer (geriebener Käse)

Neben den Zutaten brauchst Du Zeit! Ich habe für die Vorbereitung mind. 50 Minuten gebraucht. Denn die Kartoffeln müssen gewaschen, geschält und in Scheiben geschnitten werden. Dann kommen sie für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser. Die Tomaten schneidest Du ebenfalls in Scheiben. Dann stapelst Du diese schön in einer Form (vorher einfetten) an.

Kartoffel
In the making: Kartoffelgratin

Die Eier mit Milch (oder Rahm) verquirlen, die fein geschnittene Zwiebel & die Knoblauchzehen sowie frische Kräuter dazu. Sehr gut würzen! Die Mischung über die Kartoffel-Tomaten giessen und dann mit Käse überstreuen.

Ab in den Ofen: Ofen auf 200°C vorheizen, den Gratin auf die untere Rille schieben und ca. 35 Minuten backen.

Kartoffel
Mhh… Gratin!

Und was für tolle Rezepte kennt ihr mit Kartoffeln?

Mehr über die tolle Knolle hier.

Wunderschöne 2nd Hand Boutique in Basel

Was für ein hübscher Laden! Ich trete in die „Chemiserie Plus“ ein und treffe Kim, die Inhaberin. Sie erzählt mir von ihrer langen Reise, 20 Monate durch Süd- und Nordamerika, gemeinsam mit Ihrem Mann. Dort ist sie auf die „Ropa Americana“ – gut ausgestattete 2nd Hand Geschäfte – aufmerksam geworden. „Aus der Schweiz kannte ich nur die Brockis, in denen ich leider selten fündig geworden bin. Aber in den Ropas Americanas hatte es sehr viele schöne Kleidung, sogar Bettwäsche haben wir dort gekauft!“.

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Kim in ihrem Second Hand-Laden „Chemiserie Plus“

Heute arbeitet die 36-jährige Kim 60% in einem Architekturbüro. Die restliche Zeit verbringt sie in der Chemiserie Plus. „Mode aus zweiter Hand trägt zu einem nachhaltigen Lebensstil bei“, erklärt Kim, „und ich hoffe, dass das Konzept gut ankommt“. Das Konzept der Chemiserie ist nämlich in Basel einzigartig: Gut erhaltene Damen- und Herrenkleider, sowie Schuhe und Schmuck, können bei Kim vorbeigebracht werden. Wenn diese in den Laden passen, werden sie von Kim direkt abgekauft, entweder in Bar oder gegen einen Einkaufsgutschein. „Die Qualität der Stücke ist mir sehr wichtig, Teile von günstigen Kleiderketten nehme ich im Normalfall nicht entgegen“. Und tatsächlich finden sich bei meinem Besuch gerade mehrere Kleiderstücke von Joop in den Regalen. Das Preisniveau ist tief, und das Sortiment ändert schnell.

Ich selber habe Kim auch schon Kleidung vorbeigebracht, und gleich gegen ein neues, schönes Oberteil für ins Büro getauscht!

Vom 10. bis 12. August wird Kim einen Stand am Musikfestival „Open Air Basel“ haben – parallel dazu ist auch der Laden offen. Vorbeigehen lohnt sich!

Chemiserie Plus, Klybeckstrasse 50 (in der Nähe vom Café Bistrot Flore), 4057 Basel Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 14.00 – 19.00 Uhr; Samstag 11.00 – 18.00 Uhr.

Was tun mit Kraut am Stiel?

Als Mitglied des Generationengarten – einem gemeinnützigen Projekt auf dem Hafenareal in Basel – entdecke ich immer wieder Gemüsesorten, die mich kreativ werden lassen. So diesen Juli: Mangold oder Krautstiel – auch Stielmangold gennant.

Krautstiel
Krautstiel im Generationengarten

Vom Krautstiel kann man sowohl den Stiel (Stengel, weiss, gelb oder rot) wie auch die Blätter essen. Ein absolutes Zero Waste-Gemüse! Mangold enthält Karotin, Vitamin C und Ballaststoffe. Der Geschmack ist leicht erdig und erinnert an den verwandten Spinat.

Aber: „Krautstiele haben einen hohem Gehalt an Nitrat und Oxalsäure. Deshalb sollten sie nicht warmgehalten oder aufgewärmt werden“ (Gemuese.ch).

Kochen mit Krautstiel

Super einfach: Den Stiel und das Blatt kleinschneiden und in einem Topf mit kochendem, wenig gesalzenem Wasser blanchieren. Dann den Mangold abkühlen lassen und als Zutat unter den Sommersalat mischen.

Etwas aufwändiger: Eine Mangold-Quiche. Ich habe noch eine kleine Peperoni vom Garten reingetan und mit gelben Cherry-Tomaten „garniert“. Die Quiche habe ich für die 1. August-Feier zubereitet und sie kam bei den Gästen sehr gut an!

Mandold
Leckere Mangold-Quiche

Ein weiteres tolles vegetarisches Rezept habe ich bei Ilona und Michèle auf Ihrem Blog gefunden: Pizzoccheri della Valtellina.

Mangold richtig aufbewahren

Mangold macht sehr schnell schlapp – deshalb Stiel vom Blatt trennen, ein Küchentuch befeuchten, beides einwickeln und ab ins Gemüsefach des Kühlschrankes. So lässt er sich einige Tage aufbewahren.

Oder: Mangold blanchieren, trocknen lassen und im Tiefkühler aufbewahren.

Warum wir auf die Strasse gehen

Am Samstag, 20. Mai 2017 hat in Basel zum dritten Mal der „March against Syngenta und Monsanto“ stattgefunden. Ich war schon letztes Jahr am March mit dabei und bin auch diesmal wieder auf die Strasse gegangen – mit über 1’500 bis 2’000 weiteren Personen.

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Demo gegen Syngenta in Basel

Diesmal ist nicht nur meine Freundin als Biene verkleidet, sondern auch ich habe mir ein entsprechendes Outfit zugelegt, um auf das weltweite Bienensterben aufmerksam zu machen.

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Syngenta wurde an ChemChina verkauft

Mitten auf der Wettsteinbrücke legte sich der gesamte Demonstrationszug auf den Boden und gedachte in völliger Stille den Opfern von Pestiziden und Konzernwillkür. Wir konnten sogar die Vögel zwitschern hören.

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Einige wenige Grosskonzerne wie Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF und DuPont/Dow dominieren den globalen Markt für Saatgut und Pestizide. Die Forderungen der Demo sind klar:

  • Stoppt Pestizide – Für eine giftfreie Landwirtschaft und Umwelt!
  • Stoppt Agrogentechnik – Für eine ökologische, vielfältige und kleinbäuerliche Landwirtschaft!
  • Stoppt Patente auf Leben – Für den Erhalt und die Weiterentwicklung der traditionellen, samenfesten Saatgutvielfalt!
  • Stoppt die Dominanz der Agrokonzerne bei Gesetzgebungen und Freihandelsabkommen – Für fairen Handel und Ernährungssouveränität!
  • Stoppt die Unterwerfung der Ernährung unter die Profitlogik  – Für eine faire regionale Landwirtschaft, die der Ernährung dient!
March agains Syngenta
Junge Demonstration, als Biene verkleidet

Basel Unverpackt

Endlich: Basel hat seinen ersten Unverpackt-Laden! Am Samstag, 8. April 2017 war die Eröffnung, an der ich selbstverständlich mit dabei war!


Der Andrang war gross. Schön, dass so viel Interesse daran besteht! Das Angebot ist vielseitig und es wird auch Demeter-Brot aus der Region verkauft. Weiter gibt es Solid Shampoos, Seifen und Zahnbürsten von HydroPhil.


Beim Abfüllen der Nüsse brauch ich aber noch ein bisschen Übung! Die Säcklein hat mir meine Mutter aus altem Vorhangstoff genäht.

Ich freue mich total über diesen Laden und werde bestimmt noch oft dort einkaufen!

Basel Unverpackt, Feldbergstrasse 26 (gleich beim Erasmus-Platz), 4057 Basel Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 bis 19.00 Uhr; Samstag 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Sustainable Sunday!

Ich liebe Sonntage! Und der 22. Januar war ein ganz besonderer Sonntag.

Smiling Gecko – nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe

Zuerst konnte ich an einer sehr tollen Pilates-Stunde im Studio „Niyama“ in Basel teilnehmen. Alle Lektionen an diesem Tag waren auf Spendenbasis – und die Spenden gingen zu 100% an das Projekt „Smiling Gecko„. Ich hoffe, dass eine schöne Summe zusammengekommen ist, denn das Ziel von Smiling Gecko ist, Kindern und ihren Familien in Kambodscha eine gesicherte Lebensgrundlage zu bieten. Dies durch Direkthilfe vor Ort und darüber hinaus als nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe. Der berühmte Schweizer Fotograf Hannes Schmid ist Mitbegründer von Smiling Gecko. Er hielt noch ein Referat, das ich jedoch leider verpasst habe.

Hannes Schmid
Dorfschulprojekt von Smiling Gecko (© Smiling Gecko)

„Basel hilft mit“ verkauft Kleider, die nicht mehr gespendet werden können

Am Nachmittag machte ich mich mit einer Freundin auf den Weg nach Liestal, die Kantonshauptstadt vom Kanton Baselland. Dort fand eine Veranstaltung von „Basel hilft mit“ statt. Der Verein entstand im August 2015 aus der Idee, etwas für die Menschen in Not und auf der Flucht zu tun. Veranstaltungsort war der sehr kleine Laden von „Zweit Leben„, welcher am 11. Dezember 2016 eröffnete. Mit etwas Glück haben wir diesen Pop-Up-Store gefunden, denn davor waren Autos parkiert und auch die Schaufenster waren unauffällig.

Zweck von Zweit Leben: Alle Spenden, die von fliehenden und geflüchteten Menschen nicht gebraucht werden können, bekommen dort eine zweite Chance. Nichts soll vergeben gespendet worden sein. Alle Einnahmen fliessen in Charity-Projekte.

Auch Greta Aguilar nahm teil. Ich habe Greta das erste Mal getroffen und konnte mich kurz mit ihr unterhalten. Sie ist ein Sustainable Fashion Stylist und berät Kundinnen und Kunden, wie man sich mit Second Hand-Kleidung gut einkleiden kann. Dies ist ja nicht immer so einfach; viele Kleider entsprechen nicht mehr dem Zeitgeist oder nicht dem persönlichen Geschmack. In einem Second Hand-Laden fündig zu werden, ist keine einfache Angelegenheit. Und hier unterstützt Greta.

Wenn das Meer stirbt…

Mein Freund war kürzlich im Basler Bio-Laden „Höheners“ und hat dort neben der Käsetheke die „Bio-Videothek“ entdeckt. Im Höheners finden sich ca. 20 DVDs mit Dokumentationen rund um Lebensmittel und Ökologie. Das Ausleihverfahren ist unkompliziert: Formular ausfüllen, CHF 30.- Depot bezahlen und die DVD mitnehmen. Dann hat man eine Woche Zeit, den Film zu gucken und ihn wieder zurückzubringen – dann bekommt man auch die 30 Franken zurück. Falls nicht, gilt der Film als gekauft. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit „Filme für die Erde„. Eine super Sache, wie ich finde!

The Last Giants – wenn das Meer stirbt

Wir haben uns die DVD „The last Giants“ ausgeliehen. Portraitiert wird dabei die Schweizerin Katharina Heyer, welche „firmm“ gegründet hat. Die Stiftung firmm (foundation for information and research on marine mammals) setzt sich aktiv für den Schutz von Walen und Delfinen und für den Lebensraum Meer ein. In der Meerenge von Gibraltar leben mehr Walarten auf engstem Raum als irgendwo sonst auf der Erde. Aber: Täglich durchqueren über 300 riesige Containerschiffe die Meerenge, dazu kommen Schnell-Fähren von Spanien nach Marokko. Die Wale werden verletzt oder sind desorientiert vom Lärm. Zudem wird ihnen die Nahrung (wie z.B. Thunfische) weggefischt, so dass sie teilweise auch verhungern.

Katharina Heyer hatte den grossen Traum, ein Wal-Hospital zu bauen. Sie hatte bereits ein Grundstück auf marokkanischem Boden gekauft – auf dieses Grundstück hatte sie jedoch plötzlich keinen Zugang mehr. Und auch das zweite Grundstück, welches sie kaufen wollte, wurde ihr verweigert. Das Wal-Hospital ist somit leider nicht zustande gekommen.

Was können wir tun?

  1. Ein Grund für die gestiegene Zahl der Transportschiffe sind die ebenfalls gestiegenen Wünsche von uns Konsumenten. Deshalb: So oft es geht lokale und saisonale Waren einkaufen.
  2. Wissen verbreiten: Je mehr Menschen über die Situation Bescheid wissen und bereit sind, etwas zu ändern, desto besser kann z.B. firmm seinen Stiftungszweck erfüllen. Und: Am 25. Februar 2017 um 17.00 Uhr findet das firmm-Jahrestreffen im Kultur- und Kongresshaus Aarau, Schweiz, statt.
  3. So weit es geht, Kunststoffe und Plastikverpackungen vermeiden. Diese gelangen ins Meer und beeinträchtigen negativ das Leben aller Meeresbewohner…