Erlebnistage Bodenfruchtbarkeit

Fruchtbarer Boden ist die Grundlage allen Lebens und muss langfristig gesichert werden. Die Qualität und Fruchtbarkeit eines Bodens durch Sehen, Fühlen und Riechen selbst erfahren – die Möglichkeit dazu gibt’s im Herbst 2017 auf den ersten Bodenfruchtbarkeitstagen, die von der Bio-Stiftung Schweiz, dem Bodenfruchtbarkeitsfonds und BaselWandel mit Partnern durchgeführt werden.  Auf drei verschiedenen Höfen/Initiativen kann alles rund um das Thema Boden erkundet und erlebt werden.

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Samstag, 23. September 2017: Nuglar Gärten in Nuglar-St. Pantaleon (CH)

Von 13.30 – 20 Uhr: „Solidarische Landwirtschaft mit Verantwortung für den Boden“. Aktivitäten: 2000 m² WeltackerTour, Workshops für Gross & Klein, Tauschbörse für Eingemachtes, AckerZnacht, Musik & Tanz, Erntedankfest

Samstag, 30. September 2017: Gärtnerei am Goetheanum in Dornach (CH)

Von 11 – 17 Uhr: „Bodenleben fördern durch den biologisch-dynamischen Impuls“. Aktivitäten: Spatendiagnose, Lebewesen im Kompost, biologisch-dynamische Präparate, Infostände, Kurzführungen für Jung & Alt.

Samstag, 7. Oktober 2017: Hof Dinkelberg in Schopfheim (D)

Von 14 – 18 Uhr:  „Alles Mist, oder nicht? – Kühe und ihre Bauern als Förderer der Bodenfruchtbarkeit“. Aktivitäten: Rundgang zur Rinderherde, Kompostierung, Spatendiagnose, biologisch-dynamische Präparate, Film über regionale Demeterbetriebe, Fleisch & Wurst, Infostände.

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22.9.2017: Filme für die Erde-Festival

Bald ist es wieder soweit: Das Filme für die Erde-Festival findet am Freitag 22. September 2017 in über 16 Städten der ganzen Schweiz statt!

Ich war letztes Jahr live im Gundeli mit dabei und konnte auch schon mit Kai Pulver, dem Gründer und Geschäftsleiter, plaudern.

Filme für die Erde
Begrüssung in Winterthur

Festivalprogramm

Entdecke, was diesen Planeten bewegt. Wie wichtig sind gesunde Korallen für unsere Ozeane? Können Aktivisten eine korrupte Regierung stürzen und die Regenwald-Abholzung stoppen? Unter welchen Bedingungen wird eigentlich ein Smartphone produziert? Und wie jagt ein Leopard in der Stadt?

12:15-13:30 Death by Design | ab 12:00 Lunchausgabe
16:00-17:00 Planet Erde 2: Städte
18:00-19:30 The Borneo Case > das Erbe von Bruno Manser
20:00-22:00 Chasing Coral inkl. 20-minütigem Podium vor dem Film mit Umwelt-Pionieren | Moderation: Gülsha Adilji, im Anschluss Bio-Apéro

Das Programm wird abgerundet mit Ausstellungen von lokalen Nachhaltigkeits-Pionieren und kostenlosen Weitergabe-DVDs.

In Basel findet das Festival im Union an der Klybeckstrasse 95 statt.

Was ist Filme für die Erde?

Filme für die Erde ist eine von der UNESCO ausgezeichnete Nachhaltigkeits-Initiative und möchte mit ausgewählten Filmen möglichst viele Menschen erreichen, Wissen über Nachhaltigkeit weitergeben und zum Handeln inspirieren. Fast 80 Filme können entweder gratis oder als Video on Demand direkt auf der Homepage angeschaut werden.

Warum wir auf die Strasse gehen

Am Samstag, 20. Mai 2017 hat in Basel zum dritten Mal der „March against Syngenta und Monsanto“ stattgefunden. Ich war schon letztes Jahr am March mit dabei und bin auch diesmal wieder auf die Strasse gegangen – mit über 1’500 bis 2’000 weiteren Personen.

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Demo gegen Syngenta in Basel

Diesmal ist nicht nur meine Freundin als Biene verkleidet, sondern auch ich habe mir ein entsprechendes Outfit zugelegt, um auf das weltweite Bienensterben aufmerksam zu machen.

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Syngenta wurde an ChemChina verkauft

Mitten auf der Wettsteinbrücke legte sich der gesamte Demonstrationszug auf den Boden und gedachte in völliger Stille den Opfern von Pestiziden und Konzernwillkür. Wir konnten sogar die Vögel zwitschern hören.

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Einige wenige Grosskonzerne wie Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF und DuPont/Dow dominieren den globalen Markt für Saatgut und Pestizide. Die Forderungen der Demo sind klar:

  • Stoppt Pestizide – Für eine giftfreie Landwirtschaft und Umwelt!
  • Stoppt Agrogentechnik – Für eine ökologische, vielfältige und kleinbäuerliche Landwirtschaft!
  • Stoppt Patente auf Leben – Für den Erhalt und die Weiterentwicklung der traditionellen, samenfesten Saatgutvielfalt!
  • Stoppt die Dominanz der Agrokonzerne bei Gesetzgebungen und Freihandelsabkommen – Für fairen Handel und Ernährungssouveränität!
  • Stoppt die Unterwerfung der Ernährung unter die Profitlogik  – Für eine faire regionale Landwirtschaft, die der Ernährung dient!
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Junge Demonstration, als Biene verkleidet

I am standing with Standing Rock!

Die Nachrichten über Standing Rock bzw. die Dakota Access Pipeline (DAPL) in den USA sind schockierend! Ich verfolge das Thema schon länger und habe diverse Nachrichten auf Facebook geteilt.

Um was geht es?

Kurz: Um eine unterirdische Erdölpipeline in den USA mit einer Länge von 1’880 km, welche von einem Netzwerk von Öl- und Pipelinefirmen, Joint Ventures und Holding Gesellschaften besitzt wird. Die Eröffnung der Pipeline ist für Juni 2017 geplant und wird von weltweiten Protesten begleitet.

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Warum Proteste?

  • Die Ölpipeline führt durch das Indianerreservat „Standing Rock Sioux Reservation“ und durch heiliges Land der indigenen Bevölkerung (ursprüngliche Route durch die reiche Gegend Bismarck wurde abgeändert!). Indianische Kultstätten und Grabstellen werden missachtet.
  • Große Bedrohung des (Trink-)Wassers (durch mögliche Lecke in der Pipeline) – die Pipeline geht unter dem Missouri durch.
  • Zahlreiche Banken sind in die Finanzierung involviert.
Standing Rock
Protest in Standing Rock ©www.yesmagazine.org / Photo by Desiree Kane

Was macht der Präsident?

Die Polizei setzte im November 2016 Wasserwerfer bei Minustemperaturen und Gummigeschosse gegen Demonstranten ein.  An dem Wochenende vor Ablauf der Räumungsfrist für das Protestlager reisten über 2’000 Veteranen an, um als menschliche Schutzschilde die Proteste zu unterstützen. Barack Obama stoppte den Bau letztes Jahr.

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Protest beim Standing Rock ©inhabitat.com / J.M. Chua
Am 24. Januar 2017, vier Tage nach seinem Amtsantritt, hob US-Präsident Donald Trump den Baustopp mit einer Executive Order auf und wies das U.S. Army Corps of Engineers an, das Bauprojekt in einem Eilverfahren zu bewilligen. Zudem hob er einige Anforderungen an Umweltverträglichkeitsprüfungen auf…

Wir haben eine Stimme! Nutzen wir sie!!

Wir sollten nicht länger abhängig sein von Öl und die Rechte der indigenen Bevölkerung mit Füssen treten! Wir haben mehr Macht, als wir denken! Was können wir tun?

  • Unser Geld von Banken (siehe FoodandWaterwatch), die direkt in die Ölpipeline oder indirekt über Kredite in involvierte Firmen investieren, zu alternativen Banken transferieren.
  • Die Banken kontaktieren, allen voran die Schweizer Grossbanken CS und UBS (Aktion von Greenpeace).
  • Schweizer Pensionskassen pumpen Milliarden Schweizerfranken in die Kohle-, Erdöl- und Erdgasindustrie. Investiert deine Pensionskasse in Credit Suisse? Frage nach! Und appelliere an deine Pensionskasse, Credit Suisse öffentlich zum Rückzug aufzufordern. Hier kannst Du deine Pensionskasse kontaktieren: http://renten-ohne-risiko.ch
  • Demonstrieren! In Basel findet am Samstag, 1. April um 14 Uhr die nächste Demo statt. Und bestimmt gibt es auch eine Demo bei dir in der Nähe!
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Demo gegen die Pipeline in Basel

Gute Neuigkeiten

17 Banken investieren direkt in die Pipeline. Die holländische ING-Bank ist nun die erste, welche den Kredit zurückzieht. Der Anteil von ING an diesem Kredit war $120m. Halten wir also den Druck auf die Banken aufrecht!

Weitere Informationen

I am Standing with Standing Rock!

Mein Besuch an der NetzBon-Messe

Am Samstag, 12. November, fand die gut besuchte NetzBon-Messe in der Markthalle Basel statt. Ich hatte leider nicht genug Zeit, um an den Diskussionen teilzunehmen oder mir Vorträge und Filme anzuschauen. Dafür besuchte ich die Marktstände ausführlicher. So konnte ich mich mit Esther vom „Lokal“ unterhalten. In ihrem Lebensmittel-Lädeli im Kleinbasel bietet sie saisonale, lokale und nachhaltig produzierte Produkte an. Und ich hab ein frisches Brot mitgenommen für das Frühstück am Sonntag. 🙂

Esther vom Lokal
Esther vom Lokal

Interessant fand ich auch das Angebot von Offcut – dem „Materialmarkt für kreative Wiederverwertung“. So kann in diesem Materialmarkt Künstler-, Bastel- und Dekomaterial abgeholt werden – das Sortiment wechselt ständig, je nachdem, wer gerade was bei Offcut vorbeibringt.

Occupy Basel zeigte nicht nur zwei Filme, sondern war auch mit einem Informationsstand präsent. Sie machten auf ihre laufenden Filmabende sowie auf vergangene und geplante Aktionen (Basler Kantonalbank; Social Meal) aufmerksam.

Infostand Occupy Basel
Infostand Occupy Basel

Auch vertreten war „BaselWandel“- es lohnt sich, den Newsletter zu abonnieren. So ist man über viele Aktivitäten im Raum Basel informiert.

Besonders schön war für mich, viele bekannte und unbekannte Gesichter zu sehen. Dazu gab es ein interessantes, internationales kulinarisches Angebot in der Markthalle.

NetzBon-Messe: Samstag, 12.11.2016

Wie werden wir in Zukunft wirtschaften? Wie können wir alle zusammen gut leben? Welche Wirtschaftsmodelle sind tragfähig – für uns Menschen, unseren Planeten, unsere Kinder?

Die Weltlage wird unübersichtlicher, auf die Menschheit rasen Versorgungskrisen zu, wir erleben grosse Migrationsbewegungen – da ist Abwarten zwar eine Option, aber möglichwerweise nicht die beste. Der Klimawandel ist nur ein weiterer Faktor, der uns den Handlungsbedarf dringend verdeutlicht.

NetzBon-Messe in Basel

Die lokale Währung in Basel – der NetzBon – feiert sein 10-jähriges Jubiläum und der Verein „Soziale Ökonomie Basel“, welcher sich für ein lokal, sozial und ökologisch nachhaltiges Dasein einsetzt, blickt auf 20 Jahre zurück. Aus diesem Grund wurde eine Messe in der Markthalle Basel organisiert. An den Marktständen stellen sich am Samstag, 12. November von 10 – 16 Uhr verschiedene NetzBon-Betriebe vor aus den Bereichen:

  • Essen & Trinken
  • Handwerk & Haushalt
  • Organisationen
  • Kultur & Bildung
  • Gesundheit

Parallel dazu gibt es Diskussionen, Vorträge und Filme rund um die Themen „anders Wirtschaften“, soziale Ökonomie und Alternativwährung:

  • 10:30-12:00: Vortrag & Forum „Die Stadt ernähren“: Urban Agriculture, Ernährungssouveränität, Mathias Stalder
  • 12:30-13:30: Lunch Talk Soziale Ökonomie Basel: Was soll die Soziale Ökonomie und ihr NetzBon? Blick zurück und in die Zukunft. Diskussion mit Tilla Künzli, Prof. Dr. Carlo Knöpfel, Claudia Studer u. a. Moderation: Patrick Oehler, Dozent, FHNW, Basel
  • 14:00-15:00: Prof Dr. Niko Paech: „Postwachstumsökonomie als Wirtschaftsstil der Zukunft“ (mit Diskussion)

Zusätzlich zur langjährigen Filmreihe von Occupy Basel im LoLa zeigt die Bewegung in der Markthalle zwei sehr sehenswerte Dokumentationen:

  • 11:30-13:30: Film: „Die grosse Geldlüge“ (mit Diskussion)
  • 13:45-15:45: Film: „Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen“ (diesen Film habe ich schon gesehen und kann ihn nur empfehlen!)

Gespräche, Austausch und Diskussion sind ausdrücklich erwünscht! Alle sind herzlich eingeladen!

Bye bye, Öl und Gas!

Am Freitag, 23. September 2016 konnte ich an das „Filme für die Erde„-Festival gehen. In Basel fand dieses auf dem Gundeldinger Feld statt. Von 1893 bis 1999 stand auf diesem Areal eine Maschinenfabrik, die bis zu 500 Menschen beschäftigte. Seit dem Jahr 2000 findet eine Umnutzung statt – und von Anfang an war das Gundeldinger Feld ein Pilotprojekt der 2’000 Watt Gesellschaft. Mit den Mietern wurde eine Vereinbarung getroffen, die beide Seiten verpflichtet, den Energieverbrauch zu reduzieren. Auf den Dächern konnten bereits drei Photovoltaik-Anlagen installiert werden, weitere sind in Planung.

Vorpremiere „Power to Change“

Ein idealer Ort also für den Film „Power to Change – die Energierebellion“. Der Film wurde als Vorpremiere in einer Kurzfassung (60 anstatt 90 Minuten) gezeigt. Im Eintrittspreis von CHF 22 war ein Sandwich und ein Getränk mit inbegriffen. Es hätten mehr Besucher sein dürfen – ich schätze, es waren circa 30 Personen anwesend.

Der Film ist vom Regisseur Carl-A. Fechner, der schon die „4. Revolution“ gedreht hat. Er geht der Frage nach, wer Geschäfte mit fossilen Energien unterstützt – und warum. Es werden Menschen portraitiert und Ideen und Lösungen aufgezeigt, wie z.B. Skysails, ein Zugdrachen-Windantriebssysteme für Schiffe.

Besonders berührt hat mich die Rede von Peter Smith. Er arbeitete 30 Jahre lang als Ingenieur im Atomkraftwerk Hinkley Point B. In seiner Arbeit erlebte er direkt, wie die Nuklearindustrie Profit vor Sicherheit stellte. Nachdem es in Fukushima zur Kernschmelze kam, war für Smith klar, dass er sich aktiv gegen den Neubau eines Atomreaktors in Grossbritannien einsetzen muss.

Wer heute Abend noch nichts vorhat: Ab 16 Uhr werden noch 3 weitere Filme im Rahmen des Festivals „Filme für die Erde“ gezeigt.

Festival „Filme für die Erde“

Am Freitag, 23. September 2016 findet zum 6. Mal das Festival „Filme für die Erde“ statt. Wie mir Kai Pulver, der Gründer und Geschäftsleiter, bereits im April verraten hat: „Es ist unser grösstes Projekt, das uns am meisten am Herzen liegt und an welchem wir die allerbesten Filme zu vielen Menschen bringen“.

Filme für die Erde Festival
Ausgebuchtes Theater Winterthur

Das Programm findet synchron in 16 Schweizer Städten statt und geht den Fragen nach: Ist das Fahrrad die weltweite Lösung für Städte? Sollten wir nicht anfangen für die Welt und ihre Bewohner einzustehen? Was für Auswirkungen haben die 40’000 Frachtschiffe auf unseren Weltmeeren? Ist die Energiewende machbar?

Das Programm

Das Programm besteht aus zwei Teilen: den öffentlichen Vorführungen und den Schulvorführungen. Die am Festival gezeigten Filme sollen die Zuschauer aufrütteln und bewegen. Die Filme zeigen nicht nur was schiefläuft, sondern auch Menschen, die durch ihren beherzten Einsatz einen Unterschied machen.

12:15-13:30 Power to Change (Vorpremiere Kurzfassung) | ab 11:45 Lunchausgabe
16:00-17:00 Freightened (Premiere)
18:00-19:40 Bikes vs Cars
20:15-22:20 Racing Extinction (Premiere) inkl. 20-minütigem Podium vor dem Film mit Pionieren, Bio-Apéro

Das Programm wird abgerundet mit Ausstellungen von lokalen Nachhaltigkeits-Pionieren und kostenlosen Weitergabe-DVDs. Der Eintritt ist kostenlos, Kollekte (Ausnahme Lunchkino; CHF 22).

Fime für die Erde Festival
Weitergabe von DVDs

In Basel trifft man sich im Gundeli

Die Filme in Basel werden in der Querfeld-Halle an der Dornacherstrasse 192 gezeigt. Folgende Vereine, Organisationen und Social Entrepreneurs teilen die Anliegen von „Filme für die Erde“ und zeigen vor Ort, was getan werden kann: Gymnasium Münchenstein, gingi.ch, Nuglar Gärten, Oikocredit, Umwelt Plattform, Urban Agriculture Basel, Verein OFFCUT, Vereinslokal.

Mein Besuch am „ProSpecieRara-Buuremärt“

Am Sonntag, 4. September 2016 besuchten mein Freund und ich den ProSpecieRara Buuremärt in der Langen Erlen in Basel. ProSpecieRara ist eine schweizerische, nicht-Profit-orientierte Stiftung. Sie wurde 1982 gegründet, um gefährdete Nutztierrassen und Kulturpflanzen vor dem Aussterben zu bewahren. Der Markt war trotz durchzogenem Wetter gut besucht und es gab 20 interessante Stände, an denen man einkaufen oder sich verpflegen konnte.

Besonders beeindruckend war die farbenfrohe Vielfalt bei den Tomaten! Von gelb, grün, rot bis zu schwarz!

Der abwechslungsreiche Markt bot von Pflanzen und Frischgemüse über Wolle und Felle, Liköre und Schnäpse, Käse und Würste bis zu Eingemachtem und Gedörrtes – alles hergestellt aus seltenen Nutzpflanzen und aus Erzeugnissen seltener Tierrassen.

Unpassend fand ich den Crêpe-Stand. Nicht wegen den Crêpes (ich liebe Crêpes!), aber wegen den Zutaten: Nutella und ProSpecieRara passen für mich einfach nicht zusammen… Ansonsten war das Markterlebnis sehr schön, wir haben einen leckeren Tomaten-Kartoffel-Mozzarella-Salat gegessen und uns mit frischen, farbigen Tomaten und Bio-Tomatensauce sowie Käse eingedeckt.

„1001 Gemüse & Co.“ in Rheinau

Am Markt „1001 Gemüse & Co.“ vom 3. und 4. September 2016 rund um den Klosterplatz in 8462 Rheinau stehen die mannigfaltigen Produkte einer authentischen Landwirtschaft im Mittelpunkt. Die Besucherinnen und Besucher können dabei an den Ständen des Bauernmarktes Neues, Schmackhaftes oder noch nie Gesehenes aus Gemüse und anderen Naturprodukten entdecken. Klingt also nach einer tollen Veranstaltung für mich!

Grüner Faden – Sonderausstellung

Wenn Du schon immer wissen wolltest

  • woher Dein T-Shirt stammt,
  • wie Baumwolle eigentlich aussieht,
  • wie die Fasern gewonnen werden,
  • wie sich Bio von konventionellen Textilien unterscheiden, dann…
1001 Gemüse Grüner Faden
Sonderausstellung zu Baumwolle © 1001 Gemüse & Co.

… gibt die Sonderausstellung «Grüner Faden» dazu Antworten. Die eigens für diesen Anlass konzipierte Ausstellung stellt neben Informationen rund um den Baumwollanbau auch Projekte vor, in denen das FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) in Indien und Westafrika gemeinsam mit örtlichen Institutionen und Praktikern zum Thema Biobaumwolle forscht. Viel Spass beim Entdecken und Lernen!