22.9.2017: Filme für die Erde-Festival

Bald ist es wieder soweit: Das Filme für die Erde-Festival findet am Freitag 22. September 2017 in über 16 Städten der ganzen Schweiz statt!

Ich war letztes Jahr live im Gundeli mit dabei und konnte auch schon mit Kai Pulver, dem Gründer und Geschäftsleiter, plaudern.

Filme für die Erde
Begrüssung in Winterthur

Festivalprogramm

Entdecke, was diesen Planeten bewegt. Wie wichtig sind gesunde Korallen für unsere Ozeane? Können Aktivisten eine korrupte Regierung stürzen und die Regenwald-Abholzung stoppen? Unter welchen Bedingungen wird eigentlich ein Smartphone produziert? Und wie jagt ein Leopard in der Stadt?

12:15-13:30 Death by Design | ab 12:00 Lunchausgabe
16:00-17:00 Planet Erde 2: Städte
18:00-19:30 The Borneo Case > das Erbe von Bruno Manser
20:00-22:00 Chasing Coral inkl. 20-minütigem Podium vor dem Film mit Umwelt-Pionieren | Moderation: Gülsha Adilji, im Anschluss Bio-Apéro

Das Programm wird abgerundet mit Ausstellungen von lokalen Nachhaltigkeits-Pionieren und kostenlosen Weitergabe-DVDs.

In Basel findet das Festival im Union an der Klybeckstrasse 95 statt.

Was ist Filme für die Erde?

Filme für die Erde ist eine von der UNESCO ausgezeichnete Nachhaltigkeits-Initiative und möchte mit ausgewählten Filmen möglichst viele Menschen erreichen, Wissen über Nachhaltigkeit weitergeben und zum Handeln inspirieren. Fast 80 Filme können entweder gratis oder als Video on Demand direkt auf der Homepage angeschaut werden.

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Basel’s erster Yoga-Laden

Das Gundeldingerquartier liegt im Süden der Stadt Basel. Das „Gundeli“ (wie es von den Baslern genannt wird) wurde Ende des 19. Jahrhunderts innert kürzester Zeit, im Raster nach amerikanischem Vorbild, erbaut. Die Güterstrasse ist die längste Einkaufsstrasse der Stadt. Und an dieser befindet sich neben dem Patchouli und dem BackwarenOutlet seit dem 13. August 2016 auch der nachhaltige Yoga-LadenAhimsa„.

Ich treffe die Inhaberin Ayten und wir trinken einen Tee zusammen. Ayten macht seit 15 Jahren Yoga und hat bei Living Buddha die Ausbildung zur Yoga-Lehrerin absolviert. In ihrem Laden verkauft sie nur Sachen, die sie selber gerne hat. Ihre Idee: alles nachhaltig, Kleidung aus Naturmaterialien und so wenig Plastik wie möglich. Dies gefällt mir und ich bin gespannt, was sie dazu gebracht hat, diesen Laden aufzumachen?

Ayten meint dazu: „Mir war klar, dass ich etwas mit Yoga machen wollte. Als ich dann Mami wurde, hat sich meine Perspektive nochmals verändert. Mit dem Laden kann ich meine Berufstätigkeit und das Familienleben gut unter einen Hut bringen“.

Neben der Damen-Kollektion, in der sie u.a. das französische Label Yuj und das Basler Label Tarzan führt, kommen auch die Herren nicht zu kurz.

Dazu kommen Accessoires und Gegenstände rund um das Thema Well-Being. Von verschiedenen biologischen Tees, über Yoga-Matten, Sitzkissen, Klangschalen, Menstruationstassen von OrganiCup und Kerzen aus Soja sowie Schmuck von lokalen Künstlern bietet das Ahimsa viel an.

Es lohnt sich, bei Ayten im Ahimsa nach nachhaltiger Yoga-Kleidung Ausschau zu halten, oder sich selber oder für jemand anderen ein Geschenk einpacken zu lassen.

Ahimsa Yogashop, Güterstrasse 136, 4053 Basel. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 12 – 18.30 Uhr, Samstag, 11 – 17 Uhr.

Nostalgie und Glücksgefühle im Gundeli

Kennst Du den Duft nach Patschuli noch? Bei den Hippies war er immer mit dabei – der intensive, holzig-erdige Geruch war in den 68ern total beliebt. In Basel gibt es einen wunderschönen Laden, das „Patchouli“ im Gundeli. Ich frage die sympathische Inhaberin Patricia, wie sie auf den Namen gekommen ist? „Ich war auf der Suche nach einem exotischen Namen für den Laden. Viele nennen mich Pat – und mir war wichtig, dass mein Name sich auch im Namen des Ladens wiederfindet.“ Gleich darauf holt sie eine kleine Parfümflasche hervor und ich schnuppere an dem mir bekannten Duft von Patchouli.

Nostalgie & Glücksgefühle

Gerne zeige ich Euch Geschäfte, in denen ich mich selber gerne aufhalte – und in denen man nachhaltig einkaufen kann. So möchte ich Euch das Patchouli vorstellen. Als es eine kurze Zeit in der Basler Innenstadt (an der Hutgasse) zu finden war, konnte ich drei wunderschöne Regale in roten und blauen Farbtönen kaufen. Auch zwei tolle Oberteile habe ich aus dem Patchouli (eines ist von Blutsgeschwister – Bild von mir in der Joseph-Bäckerei in Wien).

Hübsch & Fair

Patricia hat vor 5.5 Jahren den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. Zuvor hatte sie einen sicheren Job in der Pharma-Branche. Obwohl sie heute mehr arbeitet und weniger verdient hat sie diesen Schritt nie bereut: „Ich habe viele Stammkunden, das ist total schön. Meine älteste Kundin ist um die 90 Jahre alt! Sie kommt immer noch regelmässig vorbei.“

Im Patchouli ist alles „hübsch & fair“. Patricia sagt dazu: „Ich habe weltweit nach kleinen Labels gesucht, die zu mir passen und ein FairTrade-Zertifikat haben. Wichtig sind mir auch Naturmaterialien – so habe ich seit 2 Jahren „Blutsgeschwister“ aus Deutschland im Sortiment, das spanische Label „Skunkfunk„, King Louie aus Holland, Froy&Dind aus Belgien, Himalaya aus Deutschland und das englische Label „Nomad„. Ich achte darauf, kleinere Unternehmen, Familienbetriebe und Jungdesigner zu unterstützen. Nicht alle haben die Mittel dazu, ein FairTrade Label zertifizieren zu lassen“.

Im Patchouli gibt’s aber nicht nur farbenfrohe Kleider, auch Accessoires wie Schmuck und Hüte sowie Schuhe z.B. Espadrij, welche in den französischen Pyrenäen von Hand oder an alten Maschinen hergestellt werden. Es gibt so viele zu bestaunen! Und man findet auch wunderbare Geschenke im Patchouli.

Dazu kommen Kleinkindermode und Kinderaccessoires. Und süsse Stofftiere von Global Affairs aus Amsterdam – die meisten Produkte sind handgemacht und nachhaltig produziert.

Viel Spass beim Stöbern!

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10.30 – 18.30 Uhr, Samstag, 10.30 – 17 Uhr.

Bye bye, Öl und Gas!

Am Freitag, 23. September 2016 konnte ich an das „Filme für die Erde„-Festival gehen. In Basel fand dieses auf dem Gundeldinger Feld statt. Von 1893 bis 1999 stand auf diesem Areal eine Maschinenfabrik, die bis zu 500 Menschen beschäftigte. Seit dem Jahr 2000 findet eine Umnutzung statt – und von Anfang an war das Gundeldinger Feld ein Pilotprojekt der 2’000 Watt Gesellschaft. Mit den Mietern wurde eine Vereinbarung getroffen, die beide Seiten verpflichtet, den Energieverbrauch zu reduzieren. Auf den Dächern konnten bereits drei Photovoltaik-Anlagen installiert werden, weitere sind in Planung.

Vorpremiere „Power to Change“

Ein idealer Ort also für den Film „Power to Change – die Energierebellion“. Der Film wurde als Vorpremiere in einer Kurzfassung (60 anstatt 90 Minuten) gezeigt. Im Eintrittspreis von CHF 22 war ein Sandwich und ein Getränk mit inbegriffen. Es hätten mehr Besucher sein dürfen – ich schätze, es waren circa 30 Personen anwesend.

Der Film ist vom Regisseur Carl-A. Fechner, der schon die „4. Revolution“ gedreht hat. Er geht der Frage nach, wer Geschäfte mit fossilen Energien unterstützt – und warum. Es werden Menschen portraitiert und Ideen und Lösungen aufgezeigt, wie z.B. Skysails, ein Zugdrachen-Windantriebssysteme für Schiffe.

Besonders berührt hat mich die Rede von Peter Smith. Er arbeitete 30 Jahre lang als Ingenieur im Atomkraftwerk Hinkley Point B. In seiner Arbeit erlebte er direkt, wie die Nuklearindustrie Profit vor Sicherheit stellte. Nachdem es in Fukushima zur Kernschmelze kam, war für Smith klar, dass er sich aktiv gegen den Neubau eines Atomreaktors in Grossbritannien einsetzen muss.

Wer heute Abend noch nichts vorhat: Ab 16 Uhr werden noch 3 weitere Filme im Rahmen des Festivals „Filme für die Erde“ gezeigt.

Festival „Filme für die Erde“

Am Freitag, 23. September 2016 findet zum 6. Mal das Festival „Filme für die Erde“ statt. Wie mir Kai Pulver, der Gründer und Geschäftsleiter, bereits im April verraten hat: „Es ist unser grösstes Projekt, das uns am meisten am Herzen liegt und an welchem wir die allerbesten Filme zu vielen Menschen bringen“.

Filme für die Erde Festival
Ausgebuchtes Theater Winterthur

Das Programm findet synchron in 16 Schweizer Städten statt und geht den Fragen nach: Ist das Fahrrad die weltweite Lösung für Städte? Sollten wir nicht anfangen für die Welt und ihre Bewohner einzustehen? Was für Auswirkungen haben die 40’000 Frachtschiffe auf unseren Weltmeeren? Ist die Energiewende machbar?

Das Programm

Das Programm besteht aus zwei Teilen: den öffentlichen Vorführungen und den Schulvorführungen. Die am Festival gezeigten Filme sollen die Zuschauer aufrütteln und bewegen. Die Filme zeigen nicht nur was schiefläuft, sondern auch Menschen, die durch ihren beherzten Einsatz einen Unterschied machen.

12:15-13:30 Power to Change (Vorpremiere Kurzfassung) | ab 11:45 Lunchausgabe
16:00-17:00 Freightened (Premiere)
18:00-19:40 Bikes vs Cars
20:15-22:20 Racing Extinction (Premiere) inkl. 20-minütigem Podium vor dem Film mit Pionieren, Bio-Apéro

Das Programm wird abgerundet mit Ausstellungen von lokalen Nachhaltigkeits-Pionieren und kostenlosen Weitergabe-DVDs. Der Eintritt ist kostenlos, Kollekte (Ausnahme Lunchkino; CHF 22).

Fime für die Erde Festival
Weitergabe von DVDs

In Basel trifft man sich im Gundeli

Die Filme in Basel werden in der Querfeld-Halle an der Dornacherstrasse 192 gezeigt. Folgende Vereine, Organisationen und Social Entrepreneurs teilen die Anliegen von „Filme für die Erde“ und zeigen vor Ort, was getan werden kann: Gymnasium Münchenstein, gingi.ch, Nuglar Gärten, Oikocredit, Umwelt Plattform, Urban Agriculture Basel, Verein OFFCUT, Vereinslokal.

Und es werden ständig mehr!

Umweltvorbild? Die Plattform «Vorbilder für die Welt von morgen» des Kantons Basel-Stadt zeigt Menschen, die im Rahmen eines Projekts, einer Organisation oder als Einzelpersonen ökologische oder soziale Nachhaltigkeitsziele verfolgen. Den globalen Klimakatastrophen-Meldungen werden positive Geschichten aus Basel entgegen gestellt und damit Handlungsmöglichkeiten für jede und jeden aufgezeigt. Das finde ich eine sehr schöne Idee, deshalb stelle ich Euch diese Seite und ein paar Projekte kurz vor.

Geschichten von (momentan) 26 Menschen in Basel, die erfolgreich anders produzieren, konsumieren, wohnen, arbeiten und leben – für eine Welt von morgen!

Da gibt es zum Beispiel Stefanie, die in ihrem Kauf.Lokal „Emma“ regionale Produkte von Bauern verkauft. Berto Beat Dünki und Ursula Moser kämpfen im „Backwaren Outlet“ durch den Weiterverkauf von alten Backwaren gegen Foodwaste. Aurel Greiner findet, Computer und Handy wegzuwerfen oder ungenutzt liegen zu lassen, ist eine grosse Verschwendung. Er und sein Team sorgen dafür, dass alte funktionstüchtige Apple-Geräte und Handys wieder einen Nutzer finden. Und das Projekt „Social Meal„: Fremde willkommen heissen und auf Zeit eine Gemeinschaft sein: Samuel Ruegger, Mitentwickler von Social Meal, will Unbekannte an einen Tisch bringen. Landwirtschaft in der Stadt? Das gibt Rätsel auf. Im Gemeinschaftsgarten Landhof, dem charmantesten Flaggschiff der Bewegung Urban Agriculture Basel, offenbart sich das Geheimnis für eine nachhaltige Stadtentwicklung: Der Garten ist offen für Bienen und Blindschleichen, ebenso für Menschen aller sozialen Schichten und Herkunft.

Und es gibt noch viele weitere spannende Projekte und Geschichten zu entdecken. Ich hoffe wirklich sehr, dass es immer wie mehr werden!

Offener Bücherschrank in Basel

Der Frühling bietet sich wunderbar dazu an, ein paar Dinge auszumisten, die man nicht mehr braucht. So habe ich mir mein Bücherregal vorgenommen. Und tatsächlich: Da waren noch Bücher vom Studium drin (die ich sicher nicht mehr lesen werde) und noch ein paar Romane.

Für gelesene Bücher gibt es Basel zwei gute Orte: Der Bücherschrank im St. Johann (am Voltaplatz) oder die Bücher Brocky im Gundeli.

Bücherschrank St. Johann

Am Sonntag bin ich gemütlich beim Bücherschrank am Voltaplatz vorbei geradelt, um meine alten Bücher abzugeben. Der erste öffentliche Bücherschrank in Basel gibt es schon seit 2011 und konnte dank der Unterstützung der Christoph Merian Stiftung realisiert werden. Der Schrank ist schon ziemlich voll, vielleicht geben mehr Leute Bücher ab, als welche mitzunehmen?! Mein Blick fiel sofort auf ein Kochbuch von der Spitzenköchin Tanja Grandits – das hab ich dann auch eingepackt.

Die Tageswoche hat über die „kleine Erfolgsgeschichte des Bücherschranks“ im August 2015 einen schönen Bericht geschrieben, falls Du noch mehr darüber erfahren möchtest.

Offene Bücherschränke in der Schweiz

Ganz im Sinne der Sharing Economy gibt es in der Schweiz noch weitere offene Bücherschränke, z.B. in Biel den Schronk!, in Weinfelden auf dem Marktplatz, in Solothurn gibt es sogar zwei (am Kreuzackerpark und in der Badi), in St. Gallen in einer Telefonkabine, in Thun im Monbijou-Pärkli und in Olten zwischen dem Naturmuseum und der Café/Bar Gryffe.

Kennst Du noch weitere offene Bücherschränke?

Na(s)chhaltigkeit in Basel

Eine na(s)chhaltige neue Entdeckung im Gundeli-Quartier (Güterstrasse 120, gleich beim Hintereingang Bahnhof SBB, Basel) ist das BackwarenOutlet. Dieses hat vor knapp 2 Monaten seine Türen geöffnet und es werden Backwaren vom Vortag zum halben Preis verkauft.

Gemäss Foodwaste.ch werden 56% aller Backwaren weggeworfen. Das Outlet mit den Inhabern Ursula Moser und Berto Beat Dünki setzt ein klares Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Bei kleinen Bäckereien in der Stadt, im Baselbiet und im Fricktal werden die Gipfeli, Brote, Kuchen, etc. abgeholt. Was bis 18.30 Uhr nicht verkauft wird, verteilen die Mitarbeitenden an der Tramhaltestelle.

Ich hatte die Möglichkeit, mit Berto zu telefonieren und mehr über das Konzept herauszufinden. Der 62-Jährige Berto sieht das BackwarenOutlet als ein sozialwirtschaftliches Unternehmen.

  • So gibt es zum Beispiel eine „Post-It-Zettelwand„. Die funktioniert so: Ich als Kunde verlange nach einem Post-It-Zettel, schreibe einen Betrag darauf und bezahle diesen. Ein anderer Kunde, dem es finanziell nicht so gut geht, und sich vielleicht ein Brot kaufen möchte, nimmt sich die Post-It-Zettel mit entsprechendem Betrag und bezahlt damit seine Backwaren.
  • Weiter gibt es die „Coupon-Bons„, die für Firmen, Vereine etc. gedacht sind. Wenn diese Coupons benutzt werden, fliesst 1/3 des Betrages an eine gemeinnützige Institution.
  • Das BackwarenOutlet ist zudem neu Mitglied bei der lokalen Basler Währung NetzBon.
  • Da das BackwarenOutlet zwei Schaufenster hat, haben sich die Inhaber Ursula und Berto folgendes überlegt: Ein Schaufenster soll kostenlos an KMU, Projekte, Stiftungen, Institutionen, Kultur- und Sozialbetriebe, Handwerker etc. angeboten werden, die z.B. ein Nachhaltigkeitsthema vermitteln möchten. Kunstschaffende sollen dann dieses Thema gestalterisch umsetzen. Der Architekt und Kreative Beat Fischer arbeitet als erster Gestalter am Samstag, 23. Januar 2016 ab 6.30 in der Früh am linken, kleineren Schaufenster, welches die Botschaft für Backwaren, Torten, Sandwiches, Patisserien übernehmen will.

Das BackwarenOutlet ist gemütlich mit Second Hand-Möbeln eingerichtet – auch die vollautomatische Kaffeemaschine ist aus zweiter Hand. Es hat zwei kleine Tische und bietet Platz für 6 Personen. So kann man gemütlich ein Znüni, Zmittag oder Zvieri einnehmen. Dazu gibt es Tee oder Kaffee. Wir hatten je ein Stück Pizza, das uns warm gemacht wurde. Zum Dessert gab’s Vermicelles und ein Stück Schoko-Torte. Mitgenommen haben wir noch was Süsses für Unterwegs und ein Vollkornbrot.

Es gibt auch die Möglichkeit, im BackwarenOutlet Geburtstag zu feiern mit „einer Handvoll Gästen“. Aus dem Outlet-Bereich gibt es für die Gruppe alles kostenlos, den Prosecco muss man einfach selber mitbringen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 – 18.30 Uhr, Samstag, 6.30 – 17 Uhr.

Bio Bistro im Gundeli

Ein Ort, an dem ich gerne zu Mittag esse, ist das Bio Bistro im Gundeldinger Feld (Dornacherstrasse 192, Basel). An warmen Tagen kann man wunderbar draussen speisen, aber auch innen ist es hell und gemütlich. Über Mittag kann es ganz schön voll werden, früh kommen lohnt sich. Das Konzept und das Essen überzeugen mich: Das Bistro engagiert sich sozial und bietet Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung Arbeitsplätze an. In der Küche werden vorwiegend regionale Produkte in Bio-Qualität sowie ProSpecieRara-Produkte verarbeitet. „ProSpecieRara ist eine schweizerische, nicht-Profit-orientierte Stiftung. Sie wurde 1982 gegründet, um gefährdete Nutztierrassen und Kulturpflanzen vor dem Aussterben zu bewahren“ (Quelle: ProSpeciaRara).

Kartoffelvielfalt
ProSpecieRara

Es hat immer Vegi-Menüs und am Freitag gibt es auch ein veganes Menü.

Das Bistro gibt es seit 2002 und ist mit der Bio-Knospe (Bio Suisse) zertifiziert. Dazu kommt noch ein Bienenvolk auf dem Dach – den süssen StadtHonig kann man auch im Bistro kaufen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.00 – 17.00 Uhr. Warme Küche von 12.00 – 14.00 Uhr.