Basel’s erster Yoga-Laden

Das Gundeldingerquartier liegt im Süden der Stadt Basel. Das „Gundeli“ (wie es von den Baslern genannt wird) wurde Ende des 19. Jahrhunderts innert kürzester Zeit, im Raster nach amerikanischem Vorbild, erbaut. Die Güterstrasse ist die längste Einkaufsstrasse der Stadt. Und an dieser befindet sich neben dem Patchouli und dem BackwarenOutlet seit dem 13. August 2016 auch der nachhaltige Yoga-LadenAhimsa„.

Ich treffe die Inhaberin Ayten und wir trinken einen Tee zusammen. Ayten macht seit 15 Jahren Yoga und hat bei Living Buddha die Ausbildung zur Yoga-Lehrerin absolviert. In ihrem Laden verkauft sie nur Sachen, die sie selber gerne hat. Ihre Idee: alles nachhaltig, Kleidung aus Naturmaterialien und so wenig Plastik wie möglich. Dies gefällt mir und ich bin gespannt, was sie dazu gebracht hat, diesen Laden aufzumachen?

Ayten meint dazu: „Mir war klar, dass ich etwas mit Yoga machen wollte. Als ich dann Mami wurde, hat sich meine Perspektive nochmals verändert. Mit dem Laden kann ich meine Berufstätigkeit und das Familienleben gut unter einen Hut bringen“.

Neben der Damen-Kollektion, in der sie u.a. das französische Label Yuj und das Basler Label Tarzan führt, kommen auch die Herren nicht zu kurz.

Dazu kommen Accessoires und Gegenstände rund um das Thema Well-Being. Von verschiedenen biologischen Tees, über Yoga-Matten, Sitzkissen, Klangschalen, Menstruationstassen von OrganiCup und Kerzen aus Soja sowie Schmuck von lokalen Künstlern bietet das Ahimsa viel an.

Es lohnt sich, bei Ayten im Ahimsa nach nachhaltiger Yoga-Kleidung Ausschau zu halten, oder sich selber oder für jemand anderen ein Geschenk einpacken zu lassen.

Ahimsa Yogashop, Güterstrasse 136, 4053 Basel. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 12 – 18.30 Uhr, Samstag, 11 – 17 Uhr.

Advertisements

Recycling von Kork?!

In der WG haben wir angefangen, Korken zu sammeln. Warum?

Weil dieses Naturprodukt für eine nur einmalige Nutzung als Flaschenverschluss zu schade ist! Korken sammeln bedeutet auch, Abfallberge zu verringern. In der Schweiz werden pro Jahr rund 150 Millionen Korken verwendet, die zusammen ein Gewicht von gegen 400 Tonnen ergeben (Quelle: Korken.ch).

Korken können recycled werden
Korken-Sammelstelle in der WG

Aber Achtung: Nur Korkenzapfen (Naturkorken) können ins Recycling gebracht werden – Kunststoffkorken müssen normal entsorgt werden.

Der Kork wird zu Korkschroten vermahlen, dieser findet seinen Einsatz vermehrt in der Baubranche als Isolationsmaterial. Ein Teil des Schrotes dient auch zur Herstellung von Presskork, der in industriellen Bereichen wiederverwendet wird (Quelle: Swiss Recycling).

In Basel und Zürich können die Naturkorken zu Paul Ulrich gebracht werden. Auch andere Weinhandlungen in der Schweiz nehmen die Korken entgegen. So nimmt der Zürcher Weinhändler Reichmuth ebenfalls gebrauchte Zapfen zurück, ebenso der Zürcher Weinbauer Gusti Pünter in Stäfa, der einen Laden betreibt. Beim Biowein-Händler Delinat bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder man bringt die Zapfen in einen Laden oder schickt diese per Post an den Anbieter. Schliesslich existieren in gewissen Gemeinden Möglichkeiten der Entsorgung, etwa in Zollikon oder in Wohlen AG. Weitere Orte sind unter der Internet-Adresse www.korken.ch zu finden (Quelle: NZZ).

Mein nachhaltiges Meditationskissen

Auf der Suche nach einem schönen Meditationskissen bin ich im sahara Secondhand an der Gerbergasse 20 in Basel gelandet.

Ich schaute mir die Kissen an, doch es war keines dabei, das mir gefiel. Da holte die Verkäuferin die Geschäftsführerin hinzu. Sie erklärte, dass das zugehörige Atelier die Sitzkissen alle selber näht. Ich könne mir also einfach den passenden Stoff auswählen. Wow, damit hatte ich nicht gerechnet! Wir schauten die Stoffe durch und bald waren die passenden für mein Meditationskissen gefunden. Circa 2 Wochen später konnte ich das Kissen abholen.

Einkaufen und Gutes tun

In Basel gibt es drei Läden von sahara – und mit dem Einkauf bei dieser Non-Profit-Organisation werden der faire Handel und das Frauenprojekt mit dem Hauptziel der beruflichen Eingliederung unterstützt. Sahara bietet Frauen ein Umfeld zum Lernen, Arbeiten und sich entwickeln – für den Schritt in Richtung (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsprozess. Der sahara Secondhand ist dabei auf gut erhaltende Spenden von Kleidern, Schuhen und Schmuck angewiesen – diese können ganz einfach während den Öffnungszeiten abgegeben werden.

Ein Projekt, das mich begeistert und überzeugt! Und mein Meditationskissen geb‘ ich nicht mehr her!

Herbstliche Quiche

Die Herbstzeit lädt dazu ein, wieder vermehrt zu Hause zu sein und zu kochen. Aus ein paar Zutaten lässt sich ganz leicht eine leckere herbstliche Quiche zaubern.

Für 4 Personen braucht es:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Lauch
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten
  • 250g Erbsen (TK)
  • 200g Frischkäse
  • 150ml Milch
  • 2 Eier
  • 1 (kleiner) Mozzarella
  • Viele frische Kräuter (z.B. Minze, Basilikum, Schnittlauch, Liebstöckel, etc.)

Alle Zutaten wenn immer möglich in Bio-Qualität.

Den Lauch und die Tomaten konnte ich frisch aus dem Garten holen.

Den Teig habe ich aus Zeitgründen nicht selber gemacht. Leider musste ich feststellen, dass der Bio-Kuchenteig, den ich gekauft habe, Palmöl enthält. Das hat mich dann sehr gestört. „Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein“ (Greenpeace). Ich achte wenn immer möglich darauf, Produkte ohne Palmöl zu kaufen. In diesem Fall ist es mir leider nicht gelungen. Den Teig mache ich somit das nächste Mal selber. So viel Zeit muss sein.

Kochen:

  1. Zwiebel, Lauch, Cherry-Tomaten und Kräuter schneiden. Zusammen mit den Erbsen in einer Pfanne erhitzen.
  2. Frischkäse, Milch und Eier vermischen.
  3. Gemüse aus der Pfanne in die Mischung geben und würzen.
  4. Auf dem Teigboden verteilen, den Mozzarella in kleinen Stücken darauf verteilen und bei 200° für ca. 30 Minuten im Ofen backen.
Fertig ist die herbstliche Quiche
Fertig ist die herbstliche Quiche

Zur Quiche habe ich noch einen feinen Gurken-Salat gemacht. Verwendet habe ich eine russische Gurke (Poona Kheera) – bei Vollreife sind diese orange-braun und haben ein leichtes Zitronenaroma.

img_9774
Russische Gurke aus dem Garten

Viel Spass beim Ausprobieren und en Guete!