Wenn das Meer stirbt…

Mein Freund war kürzlich im Basler Bio-Laden „Höheners“ und hat dort neben der Käsetheke die „Bio-Videothek“ entdeckt. Im Höheners finden sich ca. 20 DVDs mit Dokumentationen rund um Lebensmittel und Ökologie. Das Ausleihverfahren ist unkompliziert: Formular ausfüllen, CHF 30.- Depot bezahlen und die DVD mitnehmen. Dann hat man eine Woche Zeit, den Film zu gucken und ihn wieder zurückzubringen – dann bekommt man auch die 30 Franken zurück. Falls nicht, gilt der Film als gekauft. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit „Filme für die Erde„. Eine super Sache, wie ich finde!

The Last Giants – wenn das Meer stirbt

Wir haben uns die DVD „The last Giants“ ausgeliehen. Portraitiert wird dabei die Schweizerin Katharina Heyer, welche „firmm“ gegründet hat. Die Stiftung firmm (foundation for information and research on marine mammals) setzt sich aktiv für den Schutz von Walen und Delfinen und für den Lebensraum Meer ein. In der Meerenge von Gibraltar leben mehr Walarten auf engstem Raum als irgendwo sonst auf der Erde. Aber: Täglich durchqueren über 300 riesige Containerschiffe die Meerenge, dazu kommen Schnell-Fähren von Spanien nach Marokko. Die Wale werden verletzt oder sind desorientiert vom Lärm. Zudem wird ihnen die Nahrung (wie z.B. Thunfische) weggefischt, so dass sie teilweise auch verhungern.

Katharina Heyer hatte den grossen Traum, ein Wal-Hospital zu bauen. Sie hatte bereits ein Grundstück auf marokkanischem Boden gekauft – auf dieses Grundstück hatte sie jedoch plötzlich keinen Zugang mehr. Und auch das zweite Grundstück, welches sie kaufen wollte, wurde ihr verweigert. Das Wal-Hospital ist somit leider nicht zustande gekommen.

Was können wir tun?

  1. Ein Grund für die gestiegene Zahl der Transportschiffe sind die ebenfalls gestiegenen Wünsche von uns Konsumenten. Deshalb: So oft es geht lokale und saisonale Waren einkaufen.
  2. Wissen verbreiten: Je mehr Menschen über die Situation Bescheid wissen und bereit sind, etwas zu ändern, desto besser kann z.B. firmm seinen Stiftungszweck erfüllen. Und: Am 25. Februar 2017 um 17.00 Uhr findet das firmm-Jahrestreffen im Kultur- und Kongresshaus Aarau, Schweiz, statt.
  3. So weit es geht, Kunststoffe und Plastikverpackungen vermeiden. Diese gelangen ins Meer und beeinträchtigen negativ das Leben aller Meeresbewohner…
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2 Gedanken zu „Wenn das Meer stirbt…

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