Kartoffeln aus dem Garten

Im Generationengarten hat eine grosse Kartoffelernte stattgefunden – stolze 23kg durften wir ernten! Weltweit existieren etwa 5’000 Kartoffelsorten – nicht schlecht, oder?!

Zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule werden jedoch im konventionellen Anbau viele verschiedene Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Deshalb besser Bio kaufen – oder aus dem eigenen Garten ernten! 🙂

Am Sonntag habe ich Zeit gefunden, aus den Kartoffeln und den Tomaten aus dem Garten einen leckeren Auflauf zu zaubern.

Kartoffeln, Tomaten
Zutaten für den Auflauf

Kartoffel-Tomaten-Gratin

Du brauchst:

  • mind. 800g Kartoffeln
  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Bio-Eier
  • 3dl Milch oder Rahm
  • Frische Kräuter (Schnittlauch, Majoran, Thymian, …)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Greyerzer (geriebener Käse)

Neben den Zutaten brauchst Du Zeit! Ich habe für die Vorbereitung mind. 50 Minuten gebraucht. Denn die Kartoffeln müssen gewaschen, geschält und in Scheiben geschnitten werden. Dann kommen sie für ca. 5 Minuten in kochendes Salzwasser. Die Tomaten schneidest Du ebenfalls in Scheiben. Dann stapelst Du diese schön in einer Form (vorher einfetten) an.

Kartoffel
In the making: Kartoffelgratin

Die Eier mit Milch (oder Rahm) verquirlen, die fein geschnittene Zwiebel & die Knoblauchzehen sowie frische Kräuter dazu. Sehr gut würzen! Die Mischung über die Kartoffel-Tomaten giessen und dann mit Käse überstreuen.

Ab in den Ofen: Ofen auf 200°C vorheizen, den Gratin auf die untere Rille schieben und ca. 35 Minuten backen.

Kartoffel
Mhh… Gratin!

Und was für tolle Rezepte kennt ihr mit Kartoffeln?

Mehr über die tolle Knolle hier.

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Was tun mit Kraut am Stiel?

Als Mitglied des Generationengarten – einem gemeinnützigen Projekt auf dem Hafenareal in Basel – entdecke ich immer wieder Gemüsesorten, die mich kreativ werden lassen. So diesen Juli: Mangold oder Krautstiel – auch Stielmangold gennant.

Krautstiel
Krautstiel im Generationengarten

Vom Krautstiel kann man sowohl den Stiel (Stengel, weiss, gelb oder rot) wie auch die Blätter essen. Ein absolutes Zero Waste-Gemüse! Mangold enthält Karotin, Vitamin C und Ballaststoffe. Der Geschmack ist leicht erdig und erinnert an den verwandten Spinat.

Aber: „Krautstiele haben einen hohem Gehalt an Nitrat und Oxalsäure. Deshalb sollten sie nicht warmgehalten oder aufgewärmt werden“ (Gemuese.ch).

Kochen mit Krautstiel

Super einfach: Den Stiel und das Blatt kleinschneiden und in einem Topf mit kochendem, wenig gesalzenem Wasser blanchieren. Dann den Mangold abkühlen lassen und als Zutat unter den Sommersalat mischen.

Etwas aufwändiger: Eine Mangold-Quiche. Ich habe noch eine kleine Peperoni vom Garten reingetan und mit gelben Cherry-Tomaten „garniert“. Die Quiche habe ich für die 1. August-Feier zubereitet und sie kam bei den Gästen sehr gut an!

Mandold
Leckere Mangold-Quiche

Ein weiteres tolles vegetarisches Rezept habe ich bei Ilona und Michèle auf Ihrem Blog gefunden: Pizzoccheri della Valtellina.

Mangold richtig aufbewahren

Mangold macht sehr schnell schlapp – deshalb Stiel vom Blatt trennen, ein Küchentuch befeuchten, beides einwickeln und ab ins Gemüsefach des Kühlschrankes. So lässt er sich einige Tage aufbewahren.

Oder: Mangold blanchieren, trocknen lassen und im Tiefkühler aufbewahren.