Müll in der Natur

Zwei Wochen Zypern! Herrlich! Während es in der Schweiz regnet, brennt hier die Sonne. Nach ein paar ruhigeren Tagen am Meer schnappen wir den Bus und fahren von Paphos circa 1.5 Stunden nach Pano Panagia. Dieser kleine Ort befindet sich in den Ausläufern des Trodos-Gebirges und liegt auf ca. 900m ü.M. Von hier aus startet eine Wanderung durch die Weinberge, der sog. Vouni-Trail.

Schon bald entdecken wir jedoch eine Müllhalde – mitten in der Natur! Das trübt die Wanderfreude. Auch am Wegrand liegt immer wieder Abfall herum. Ich sage zu meinem Freund: „Wenn ich jetzt einen Sack dabei hätte, würde ich das Zeugs einsammeln“. Und ein paar Meter weiter flattert ein hellblauer Plastiksack in einem Baum. Der Sack wird mitgenommen und der Abfall eingesammelt. Wir finden Zigarettenpackungen, Alu-Dosen, PET-Flaschen, Munition, Plastikhandschuhe, Pappbecher, …

Die Munition macht uns nachdenklich. Und wir finden heraus, dass leider auf Zypern immer noch Zugvögel auf ihrer Durchreise getötet und als Delikatesse verkauft werden.

Die Herausforderung, vor der Zypern steht, ist: Wohin mit dem Müll? Zypern gehört neben Dänemark, Deutschland und Luxembourg zu den grössten Müllverursachern in der EU – mit mehr als 600 Kilogramm pro Kopf. In Zypern werden jedoch nur 12% der Abfälle recycelt und 9% kompostiert – 79% landen auf Deponien (WiWo). Deshalb wichtig für alle Touristinnen und Urlauber: Versucht, Euren Abfall zu reduzieren und lasst ihn auf keinen Fall in der Natur, im Wald oder am Strand liegen. Den Eiskaffee gibt’s sicher auch in einem richtigen Glas anstatt im Plastikbecher und auch zum Trinkhalm kann man nein sagen.

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Ein biologischer Apéro im Café Bistrot Flore

Einen langen Arbeitstag lasse ich gerne mit Freunden ausklingen. In Basel gibt es einen neuen Ort, an dem man gemütlich einen Apéro trinken kann, mit guter Musik und leisem Stimmengewirr im Hintergrund: Das Café Bistrot Flore.

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Besonders gefreut hat mich die grosse Auswahl an biologischen und bio-dynamischen Weinen. Weil Knospe-Winzer auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichten, laufen die natürlichen Prozesse im Boden ungestört ab.  Ein lebendiger Rebberg mit kräftigen, robusten Reben und einem gesunden Boden ist die Grundlage für Bio-Weine (Quelle: Bio-Suisse). Bei den bio-dynamischen Weinen ist nicht nur der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger zwingend, zusätzlich ist der Einsatz von biodynamischen Präparaten erforderlich. Mehr zu „Bio“ hier.

IMG_1575Das Café Bistrot Flore ist geöffnet von Montag bis Samstag, 9.00 – 22.00 Uhr. Du findest es in der Klybeckstrasse 5 in Basel.

 

 

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For an English/Norwegian article about Flore please visit the Blog of Vibeke!