Obst- und Gemüsesäcklein selber machen

Ich habe ein Säcklein von Again and A-gain, das sind wiederverwenbare Taschen anstelle der dünnen Platiksäcklein. Da ich immer mehr unverpackt einkaufen gehe (und auch einkaufen kann, dank den zwei neuen Unverpackt Läden hier in Basel!) brauche ich jedoch mehr von diesen Säcklein. Und da ich weder eine Nähmaschine habe noch besonders handwerklich geschickt bin, hat mir meine Mutter dabei geholfen, neue Obst- und Gemüsebeutel zu produzieren.

Was brauchst Du?

  • Nähmaschine, Schere, Faden
  • Stoff: Am besten alten Stoff verwenden, wie z.B. alte Vorhänge oder ein Netzhemd. Du brauchst mind. 40x30cm Stoff für ein Säcklein. Kommt immer darauf an, wie gross der Sack werden soll.
  • Als Kordel lassen sich z.B. Schnursenkel sehr gut verwenden.
Den Stoff würde ich zweilagig zurechtschneiden und circa 1 cm Nahtzugabe einrechnen. Am Bund brauchst Du nochmals eine Zugabe von 1-2 cm für die Kordel.

Ein fertiger Sack mit Kordel wiegt ca. 13g.

Und das Schöne daran

Kürzlich war ich im Supermarkt einkaufen, natürlich mit meinen Säcklein. Da werde ich von der Frau hinter mir an der Schlange angesprochen: Das sei ja ganz toll, sie habe solche Säcklein geschenkt bekommen aber gar nicht gewusst, für was sie die brauchen soll. Aber jetzt, ja klar, für Früchte und Gemüse! Und dann noch die Verkäuferin: Ja, da sei eine super Sache, die dünnen Plastiksäcklein seien ihr auch ein Dorn im Auge.

Da ging ich sehr zufrieden nach Hause! 🙂

Euch viel Spass beim Herstellen der Säcklein.

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Gesichtspuder selber machen

Ich bin eigentlich nicht der „DIY“-Typ; aber wenn man so mitbekommt, was in den verschiedenen Kosmetika alles für Stoffe drin sind, kann es durchaus Sinn machen, diese selber herzustellen. Bei Frau Schubert bin ich über das Rezept für Gesichtspuder gestolpert und habe mich gleich selber an die Herstellung gewagt. Es werden nur 3 Zutaten benötigt:

  • Maizena (Maisstärke)
  • Zimt
  • Heilerde (für die äussere Anwendung)

Die Heilerde von „argiletz“ habe ich in Basel in der Drogerie „Chrüterhüsli“ gekauft (200 g, ca. CHF 12). Sie ist 100% natürlich, ohne Konservierungsstoffe, ohne Ionisierung und ohne Tierversuche. Die Verpackung ist rezyklierbar und mit pflanzlicher Tinte gedruckt. Maizena und Zimt hatte ich noch zuhause.

Herstellung und Fazit

Ich habe 2 TL Maizena, 2 TL Heilerde und 1 TL Zimt je durch ein kleines Sieb in ein altes Honig-Glas gefüllt. Die Masse verrühren und fertig!

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Ungewohnt – zumindest am Anfang – der Puder stäubt! Augen immer gut geschlossen halten, wenn ihr den Puder im Gesicht aufträgt. Durch den Zimt riecht das Puder sehr angenehm (wenn man Zimt-Duft mag). Für zuhause finde ich den Puder sehr praktisch. Wenn man jedoch auf Reisen ist, gestaltet sich Puder in einem Glas doch eher als unpraktisch.

Hast Du auch Erfahrungen mit selbst gemachtem Gesichtspuder?