Die Lust am Teilen

Kürzlich haben mein Mitbewohner und ich uns die NZZ Reportage „Die Lust am Teilen“ angesehen. Als WG teilen wir uns ja bereits eine Wohnung und dazu diverse Alltagsgegenstände wie Geschirr, Stabmixer und Bohrmaschine.

„Nutzen statt Besitzen – unter diesem Motto entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Initiativen und Unternehmen, die als Sharing Economy bekannt wurden. Der Trend kommt aus den USA, das Teilen ist inzwischen aber auch in Europa eine etablierte Form des Konsums, bei der Eigentum und Statussymbole in den Hintergrund geraten. Die Motivation dazu ist vielfältig: das Streben nach ökologischer Nachhaltigkeit, das Erproben solidarischer Lebensformen, der Wunsch nach Begegnungen mit Gleichgesinnten und nicht zuletzt finanzielle Beweggründe.“ (NZZ Format).

Die Reportage geht zuerst auf die FoodSavers bzw. auf Foodsharing ein (Essen teilen), dann wird das Konzept zu AirBnB erklärt (Wohnung teilen). Auch das Car Sharing (Auto teilen) wird aufgenommen und zwei Projekte werden vorgestellt: Mobility und Sharoo. Eine sehr interessante Idee fand ich das Konzept zu Sharely: Da viele Gegenstände nur selten gebraucht werden, können sie auf dieser Plattform vermietet werden. So vermietet Patrick einen Veloanhänger, Barbara einen Kinderautositz und Nadine ihr Raclette-Set. Und ich als Mieter spare Platz und Geld.

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8 Gedanken zu „Die Lust am Teilen

  1. Teilen finde ich wunderbar. Eine ganz olle Form des Teilens ist übrigens die Bibliothek. Ich finde die besonders toll für Reiseführer, bevor ich mich für eine Destination entscheide, für Hörbücher im Auto und für Kinderbücher.
    Und a propos Sharely: ich vermiete Geschirr für Apéros bis 100 Leute. Ihr könnt es aber auch direkt bei mir bestellen…

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  2. Hallo Nicole!

    Es gibt zum Glück schon so wunderbare Ideen, um Sachen zu teilen. Selbst muss ich mich aber bei der Nase nehmen, da ich noch sehr wenig teile…

    Bei uns in Wien gibt es z. B. LeiLa – den Leihladen, wo du Sachen, die bei dir mehr rum stehen als benutzt werden, mit anderen teilen kannst. Du bringst sie hin und jeder, der Mitglied ist, kann sich etwas ausleihen. Hab ich noch nicht versucht, steht aber auf meiner ToDo-Liste. Wie auch z. B. das von dir erwähnte Foodsharing.

    Außerdem haben wir im Wohnhaus eine offene Bibliothek. Du stellst ein Buch rein und kannst dir dafür ein anderes leihen. Das funktioniert super! Weiters gibt es diverse Internetforen, über die verschiedenstes verliehen wird.

    LG Sabrina

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  3. Hallo Sabrina! Oh, der Leihladen klingt ja auch toll. Das gibt es in Basel noch nicht. Habe im Internet rausgefunden, dass es einen LeiLa in Berlin (gegründet 2010) , Heidelberg, Würzburg, Karlsruhe sowie in Wien, Innsbruck und Graz gibt. Bald soll es auch einen in Leipzig geben.

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  4. Danke für den Tipp!
    Ich teile und leihe auch gerne. Weil mir Nachhaltigkeit einfach Freude macht. Zu Anfang war das für mich gar nicht so leicht, weil ich nicht so der Typ bin, der offen auf andere Menschen zugeht – und wenn Teilen eines bedeutet, dann Kontakt, Austausch, Miteinander. Ich bin durch meine Lebenseinstellung, die aus dem Interesse fürs Teilen, Leihen und Tauschen erwachsen ist, offener und freier geworden.
    Gruß
    Meike

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