Everyday Rebellion – The Art of Change

Ein Doku-Film, der unter die Haut geht, ist „Everyday Rebellion“ von den Riahi-Brüdern aus Wien (2013). Der Film zeigt weltweit Beispiele von gewaltlosen Strategien des politischen Widerstands. Ungerechtigkeiten sollen nicht akzeptiert werden. Der Film macht Mut zu zivilem Ungehorsam.

The art of change
Everyday Rebellion Filmplakat

Es werden verschiedene Aktivisten porträtiert; FEMEN in Kiew und Paris, Occupy in New York, Indignados in Madrid, der Arabische Frühling in Ägypten und der Widerstand aus dem Untergrund in Teheran und Damaskus.

Everyday Rebellion
Occupy-Bewegung
 Kennst Du den Film schon? Wie hat er Dir gefallen?

Mein Besuch an der NetzBon-Messe

Am Samstag, 12. November, fand die gut besuchte NetzBon-Messe in der Markthalle Basel statt. Ich hatte leider nicht genug Zeit, um an den Diskussionen teilzunehmen oder mir Vorträge und Filme anzuschauen. Dafür besuchte ich die Marktstände ausführlicher. So konnte ich mich mit Esther vom „Lokal“ unterhalten. In ihrem Lebensmittel-Lädeli im Kleinbasel bietet sie saisonale, lokale und nachhaltig produzierte Produkte an. Und ich hab ein frisches Brot mitgenommen für das Frühstück am Sonntag. 🙂

Esther vom Lokal
Esther vom Lokal

Interessant fand ich auch das Angebot von Offcut – dem „Materialmarkt für kreative Wiederverwertung“. So kann in diesem Materialmarkt Künstler-, Bastel- und Dekomaterial abgeholt werden – das Sortiment wechselt ständig, je nachdem, wer gerade was bei Offcut vorbeibringt.

Occupy Basel zeigte nicht nur zwei Filme, sondern war auch mit einem Informationsstand präsent. Sie machten auf ihre laufenden Filmabende sowie auf vergangene und geplante Aktionen (Basler Kantonalbank; Social Meal) aufmerksam.

Infostand Occupy Basel
Infostand Occupy Basel

Auch vertreten war „BaselWandel“- es lohnt sich, den Newsletter zu abonnieren. So ist man über viele Aktivitäten im Raum Basel informiert.

Besonders schön war für mich, viele bekannte und unbekannte Gesichter zu sehen. Dazu gab es ein interessantes, internationales kulinarisches Angebot in der Markthalle.

NetzBon-Messe: Samstag, 12.11.2016

Wie werden wir in Zukunft wirtschaften? Wie können wir alle zusammen gut leben? Welche Wirtschaftsmodelle sind tragfähig – für uns Menschen, unseren Planeten, unsere Kinder?

Die Weltlage wird unübersichtlicher, auf die Menschheit rasen Versorgungskrisen zu, wir erleben grosse Migrationsbewegungen – da ist Abwarten zwar eine Option, aber möglichwerweise nicht die beste. Der Klimawandel ist nur ein weiterer Faktor, der uns den Handlungsbedarf dringend verdeutlicht.

NetzBon-Messe in Basel

Die lokale Währung in Basel – der NetzBon – feiert sein 10-jähriges Jubiläum und der Verein „Soziale Ökonomie Basel“, welcher sich für ein lokal, sozial und ökologisch nachhaltiges Dasein einsetzt, blickt auf 20 Jahre zurück. Aus diesem Grund wurde eine Messe in der Markthalle Basel organisiert. An den Marktständen stellen sich am Samstag, 12. November von 10 – 16 Uhr verschiedene NetzBon-Betriebe vor aus den Bereichen:

  • Essen & Trinken
  • Handwerk & Haushalt
  • Organisationen
  • Kultur & Bildung
  • Gesundheit

Parallel dazu gibt es Diskussionen, Vorträge und Filme rund um die Themen „anders Wirtschaften“, soziale Ökonomie und Alternativwährung:

  • 10:30-12:00: Vortrag & Forum „Die Stadt ernähren“: Urban Agriculture, Ernährungssouveränität, Mathias Stalder
  • 12:30-13:30: Lunch Talk Soziale Ökonomie Basel: Was soll die Soziale Ökonomie und ihr NetzBon? Blick zurück und in die Zukunft. Diskussion mit Tilla Künzli, Prof. Dr. Carlo Knöpfel, Claudia Studer u. a. Moderation: Patrick Oehler, Dozent, FHNW, Basel
  • 14:00-15:00: Prof Dr. Niko Paech: „Postwachstumsökonomie als Wirtschaftsstil der Zukunft“ (mit Diskussion)

Zusätzlich zur langjährigen Filmreihe von Occupy Basel im LoLa zeigt die Bewegung in der Markthalle zwei sehr sehenswerte Dokumentationen:

  • 11:30-13:30: Film: „Die grosse Geldlüge“ (mit Diskussion)
  • 13:45-15:45: Film: „Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen“ (diesen Film habe ich schon gesehen und kann ihn nur empfehlen!)

Gespräche, Austausch und Diskussion sind ausdrücklich erwünscht! Alle sind herzlich eingeladen!